Markenpositionierung in 3 Schritten für kreative Selbstständige

In jeder kreativen Branche, egal ob in Fotografie, Film, Webdesign, Grafikdesign oder Texten, ist es leicht, in der Masse unterzugehen.

In einem Meer von Talenten bestimmt deine Markenpositionierung, ob du auffällst oder im Hintergrund bleibst.

Mit dem Aufkommen von künstlicher Intelligenz wird das nur noch relevanter werden, denn – so glaube ich jedenfalls – KI generierte kreative Arbeit wird Mittelmäßigkeit ersetzen. Es wird nur noch Platz bleiben für herausragende Arbeit. 

Und selbst, wenn deine Arbeit großartig ist, wirst du dich positionieren müssen, um den richtigen Menschen zur richtigen Zeit aufzufallen.

Das ist es, was Marketing am Ende des Tages ist – im richtigen Moment den richtigen Menschen über den Weg laufen und ihr Interesse wecken.

Warum du als kreativer Selbstständiger eine Markenpositionierung haben mußt

Als Einzelunternehmer und kreativer Dienstleister bist du nicht nur dein eigener Chef, sondern auch deine eigene Marke. Das bedeutet, dass die Art und Weise, wie die Welt dich sieht, direkt den Wert beeinflusst, den du in der Branche darstellst.

Wenn du dich nicht selbst und aktiv positionierst, überlässt du es dem Markt und den Wahrnehmungen anderer zu entscheiden, was du repräsentierst und welchen Wert du bietest.

Eine klare Positionierung:

  1. Unterscheidet dich von der Konkurrenz: In einer von kreativen Köpfen überfluteten Branche gibt dir eine klare Markenpositionierung das Alleinstellungsmerkmal.
  2. Zieht deine Ideal-Kunden an: Eine präzise Markenpositionierung hilft dir, genau die Kunden anzuziehen, die suchen, was du zu bieten hast.
  3. Bietet Klarheit in deiner Kommunikation: Marketing und Werbung werden einfacher, wenn du genau weißt, wie du dich und deine Dienstleistungen positionieren sollst.

Mach dir die Sache ab hier erst mal nicht allzu schwer. Beantworte dir folgende 3 Fragen um zu deiner Positionierung zu finden:

Schritt 1: Definiere dein Kernversprechen

Bevor du dich von anderen abheben kannst, musst du klar definieren, was dich einzigartig macht.

Was ist das zentrale Versprechen deiner Marke?

Deine einzigartige Herangehensweise an das Design? Deine Art des Geschichtenerzählens durch Fotografie? Oder vielleicht deine Fähigkeit, die Essenz einer Marke in Worte zu fassen?

Um dein Kernversprechen zu definieren, frage dich:

  • Was biete ich, das andere nicht können?
  • Welche Probleme meiner Kunden kann ich besonders gut lösen?
  • Welche Ergebnisse oder Transformationen kann ich für meine Kunden erreichen?

Schritt 2: Identifiziere deine Zielgruppe

Nicht jeder Kunde ist der richtige für dich. Eine wirkungsvolle Markenpositionierung spricht genau die Menschen an, die zu deinem Service passen. Überlege:

  • Für wen ist mein Service besonders wertvoll?
  • Wer würde von meiner Expertise oder Perspektive besonders profitieren?
  • Welche Eigenschaften teilen meine besten Kunden?

Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto effektiver kannst du kommunizieren, wie deine Dienstleistungen ihre speziellen Bedürfnisse erfüllen.

Und ja, das umfasst auch ihre privaten Vorlieben, ihren Lifestyle, wo und wie sie Urlaub machen, …

Eines ist dabei sehr wichtig und wird oft übersehen: Du bist nicht dein Wunschkunde!

Geh nicht von dir selbst aus, wenn du diese Zielgruppe definierst. Der klassische Fehler der dabei schnell passiert: “Ich würde niemals X.XXX,- Euro für das zahlen, was ich anbiete”. 

Und schon hast du verloren. Du bietest etwas für deine Zielgruppe an, nicht für dich selbst, deine Familie und Freunde. Und möglicherweise würde deine Zielgruppe niemals billig kaufen, weil sie gelernt haben; “wer billig kauft, kauft doppelt”. Möglicherweise werden sie nicht von höheren, sondern von niedrigeren Preisen abgeschreckt.

Kurz – definiere deine Zielgruppe, nicht dich 😉

Schritt 3: Kommuniziere deine Unterscheidungsmerkmale

Mit deinem Kernversprechen und deiner Zielgruppe im Kopf, ist es an der Zeit, dieses Wissen in eine zielgerichtete, deutliche Kommunikation umzusetzen.

Es geht nicht nur darum, zu sagen, dass du anders bist, sondern dies klar und überzeugend zu kommunizieren.

Entwickle einen kurzen und prägnanten Positionierungssatz oder ein Statement, das dein Kernversprechen, deine Zielgruppe und deine Unterscheidungsmerkmale zusammenfasst. Zum Beispiel: “Ich helfe [Zielgruppe] dabei, [Kernversprechen] durch [dein Alleinstellungsmerkmal].”

Das kannst, mußt du aber nicht auf deiner Website und Social Media Kanälen verwenden.

Du kannst so einen Positionierungssatz auch einfach nur für dich selbst entwickeln und dir immer wieder vorsagen, was genau du für wen genau machst.

Selbstgespräche klingen verrückt? Mag sein, aber Fakt ist – unsere Selbstgespräche definieren was wir tun und somit langfristig wer wir sind. Also am Ende des Tages hilft dir so ein Satz dabei endlich selbst dran zu glauben, dass das was du tust für eine bestimmte Gruppe von Menschen einen hohen Wert hat.

Und genau das ist eines der Ziele der Positionierung.

Denn bevor du selbst nicht dran glaubst, wird es dir sehr sehr schwer fallen jemanden zu finden, der dich dafür bezahlt.

Fazit

Eine klare Markenpositionierung ist kein Luxus – sie ist für dich in der heutigen – überfüllten und ständig im Wandel hin und her gerissenen – kreativen Landschaft überlebensnotwendig.

Indem du dein Kernversprechen definierst, deine Zielgruppe identifizierst und deine Unterscheidungsmerkmale klar kommunizierst, hebst du dich nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern maximierst auch den Wert, den du bietest.

Je früher du diesen Schritt machst, desto schneller kommst du voran.

Wenn du Lust hast, diese Positionierungsarbeit mit uns gemeinsam im A-Team zu machen, hier kannst du kostenlos damit starten: https://a-team.co/selbstnichtstaendig

>
0 Shares
Teilen
Teilen
Twittern
Pin
WhatsApp