10 Dinge die Ich in 10 Jahren als selbstständiger Fotograf gelernt habe

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­čą│Grad eben hat mich mein LinkedIn Profil daran erinnert, dass ich genau Heute vor 10 Jahren meinen Fotografie Gewerbeschein geholt habe.

Allein an dieser Tatsache sieht man wohl, dass mir auch nach 10 Jahren als Fotograf noch nicht langweilig geworden ist. Oder, dass ich einfach schlecht darin bin, mir Jahrestage zu merken.

Wie auch immer, jedenfalls habe ich mir grad einen kleinen Moment genommen, um meine Reise r├╝ckwirkend zu betrachten.

Und dabei bist Du mir eingefallen.

Ja, Du!

Du liest meinen Blog und damit geh├Ârst Du zu den Menschen, denen ich in den letzten Jahren versuche dabei zu helfen, ihren eigenen Weg mit der Fotografie zu gehen. Egal ob fotografieren lernen, oder Fotograf als Beruf. Das Alles hat angefangen, als ich vor ziemlich genau 5 Jahren Shootcamp.at gegr├╝ndet habe.

Ist das nicht sch├Ân, mein 10 j├Ąhriges und das 5 j├Ąhrige Jubil├Ąum von Shootcamp fallen fast aufs selbe Datum. F├Ąllt mir ├╝brigens auch erst jetzt auf ­čÖé

Egal, also zur├╝ck zu dir.

Ich dachte so ├╝ber diese 10 Jahre nach und dar├╝ber, wie sich mein Weg in dieser Zeit ver├Ąndert und entwickelt hat.

Also nehme ich mein Jubil├Ąum zum Anlass, diese kleine Liste mit Dingen zu schreiben, die ich r├╝ckblickend gern vor 10 Jahren gewu├čt oder geh├Ârt h├Ątte, als ich meinen Gewerbeschein geholt habe und damit den Beschluss gefasst habe aus der Fotografie meinen Beruf zu machen.

Vieles davon habe ich unterwegs von Anderen gelernt, vieles habe ich „auf die harte Tour“ gelernt, aber Alles was du hier liest habe ich zum Gl├╝ck gelernt und ich bin sicher, dass es ausschlaggebend daf├╝r ist, dass ich nach wie vor erfolgreich mit dem bin, was ich tue.

Und weil ich mir das f├╝r dich auch w├╝nsche, hier meine Liste die ich meinem Ich vor 10 Jahren heute gerne schicken w├╝rde:

1. Nein, ver******** nochmal, Fotografie als Beruf ist NICHT tot!

Bevor wir zu meinen echten „Learnings“ kommen, mu├č das kurz raus. Entschuldigung f├╝r meine *********** Ausdrucksweise hier, aber ich kann und will diesen ************* Schwachsinn nicht mehr h├Âren mit dem das Internet und das echte Leben seit so langer Zeit ├╝berschwemmt werden.

Ich habe mit 14 (und das ist inzwischen beachtliche 30 Jahre her!) meine damals grad erst blühende und brennende Leidenschaft für Fotografie entdeckt und wollte unbedingt Fotograf werden. 

Der Hauptgrund, warum ich das gelassen habe, waren Menschen die mir damals folgende motivierende Geschichte erz├Ąhlt haben: „Fotografie als Beruf? Das geht nicht mehr, das ist tot. Entweder wirst du weltber├╝hmter Fotograf mit Atelier in New York, aber das schafft kaum jemand, oder du gehst dann zum Hartlauer Filme verkaufen“ (F├╝r alle die nicht in ├ľsterreich leben – das ist ein Fotofachhandel und Optiker in ├ľsterreich)

Dieser Absatz k├Ânnte f├╝rchterlich lang werden und schrecklich unfreundlich klingen, vor lauter Zensur auch schwer lesbar. Beides m├Âchte ich dir ersparen, also mach ich es kurz – siehe ├ťberschrift dieses Punkts:

Nein, dieser Beruf ist nicht tot.

Er hat sich nur ver├Ąndert.

Und wer es schafft diese Ver├Ąnderung zu sehen und sich mit ihr zu bewegen, hat einen wundersch├Ânen Beruf. ├ťber dessen Eigenheiten ich in den n├Ąchsten Punkten gerne weiter referieren werde ­čśë

Was sehr wohl tot ist, ist das Berufsbild des Fotografen von vor 30 Jahren.

Aber jetzt mal ehrlich, welches Berufsbild hat sich in den letzten 30 Jahren denn nicht ver├Ąndert?

 

2.┬á Unternehmerisch denken wird deine wichtigste F├Ąhigkeit sein

Ich wei├č nicht, warum mir das nicht von Tag 1 weg komplett klar war.

Fotografie – genau wie jede Kreativbranche – durchl├Ąuft seit geraumer Zeit eine kleine „Krise“.

Diese Krise ist nicht ganz unlogisch.

Digitalkameras sind nicht nur g├╝nstiger geworden, sie sind auch erheblich leistungsst├Ąrker geworden.

In jedem Smartphone steckt heute eine Kamera die sensationelle Qualit├Ąt liefert.

Und sie ist immer mit dabei.

In der Hosentasche.

Einfach so.

Ja, heute ist tats├Ąchlich jede/r irgendwie ein bisschen Fotograf. Und wer Interesse hat mehr daraus zu machen, kann relativ einfach und schnell lernen, wie man bessere Fotos macht. Kann sich mit der Technik besch├Ąftigen und in wenigen Monaten gro├če Fortschritte erzielen.

Allein bei uns im Shootcamp haben inzwischen ├╝ber 7.500 Menschen fotografieren gelernt.

Und sie zeigen in unserem Instagram Account erstaunliche Ergebnisse:

 

Man kann heute Fotograf werden ohne Ausbildung.

Es ist also nicht allzu verwunderlich, dass das den Berufsstand Fotograf etwas – vorsichtig gesagt – durchger├╝ttelt hat.

Fr├╝her mal war es m├Âglich mit Fotos die aus heutiger Sicht „ganz ok“ waren ein┬á kleines Gesch├Ąft aufzumachen, im Umkreis s├Ąmtliche Hochzeiten, Taufen und Events zu fotografieren und davon zu leben.

Das ist heute kaum mehr m├Âglich!

Und es wird demn├Ąchst komplett unm├Âglich sein.

Wenn du als Fotograf oder Kreativer selbstst├Ąndig ├╝berleben willst, dann mu├čt du weit mehr sein, als ein technischer Dienstleister, der sein Werkzeug bedienen kann.

Du brauchst eine Vision, eine klar erkennbare Ausrichtung, deine Arbeit mu├č „herausragend“ sein, also jederzeit wiedererkennbar sein und du mu├čt deinen Kunden einen „Mehrwert“ bieten.

├ťberleg dir von Anfang an, was du f├╝r deine Kunden tun wirst, welche ihrer Probleme du l├Âsen kannst und wie du ihnen echten Mehrwert in ihr Unternehmen bringst.

Positioniere dich als weit mehr, als nur ein technischer Dienstleister.

Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Du wirst etwas anbieten, das nicht jeder Mensch, der sich eine Kamera kauft und damit umzugehen lernt auch anbieten kann
  • Du wirst f├╝r deine Kunden ein wertvoller Partner werden, nicht nur ein Dienstleister den sie an jeder Ecke bekommen. Das bedeutet auch
  • Du wirst deine Preise erheblich leichter durchsetzen k├Ânnen, denn du bist eben nicht nur jemand, der einfache technische Dienstleistung bietet
  • Glaub mir, das macht auch auf Dauer erheblich mehr Spa├č, denn irgendwann kommt auch in deine Fotos ein wenig Routine ­čśë

 

3. Menschen kaufen zu 50% Deine Arbeit als Fotograf und zu 50% Dich!

Das klingt komisch, ich wei├č, also gib mir eine Minute dir meine dazugeh├Ârige Erfahrung mitzugeben:

Ich will dir keinesfalls sagen, dass du mit schlechter Arbeit durchkommst.

Niemals.

Ich finde wir alle sollten einen enorm hohen Anspruch an unsere Arbeit als Fotografen stellen.

Ich finde auch Fotografie hat einen k├╝nstlerischen Anspruch und wir sollten dem Gerecht werden…

Alles keine Frage, dazu kommen wir noch.

Aber in diesem Punkt habe ich wirklich gelernt – wenn du als Fotograf deinen Lebensunterhalt mit deiner Arbeit verdienen willst, dann reicht es nicht aus, sch├Âne, professionelle Fotos zu machen.

Deine Arbeit kann noch so hervorragend sein, du kannst die sch├Ânsten Fotos der Welt machen, wie erfolgreich du als professioneller Fotograf bist, wird nicht allein dadurch bestimmt.

Das mag dir m├Âglicherweise nicht gefallen.

Mir hat das zu Beginn garnicht gefallen.

Ich dachte tats├Ąchlich „Das ist unfair. Wenn einer bessere Fotos macht als der andere und trotzdem kriegt der den Job, ist das **************“ (Setze hier einen Flug Deiner Wahl ein)

Aber wei├čt du was, das ist es nicht.

Man mu├č eigentlich nur mal kurz die Rollen tauschen.

Stell dir vor, du hast ein Projekt, ein Budget und suchst daf├╝r Dienstleister.

Du hast zwei zur Auswahl.

Beide liefern f├╝r dich gute Arbeit. Der Qualit├Ątsunterschied ist f├╝r dich jedenfalls nicht auff├Ąllig.

Der eine ist nur auf seine Arbeit fokussiert, wirkt auf dich unfreundlich, unzug├Ąnglich, abweisend, k├╝hl, selbstverliebt, redet nur von sich und seiner Arbeit,… kurz einfach kein angenehmer Mensch mit dem du gerne Zeit verbringen w├╝rdest.

Der andere ist ein freundlicher, offener Mensch, der auf dich zu geht, ein starkes Auftreten hat, dir die Hand sch├╝ttelt, interessiert ist und mit dem du dir gut vorstellen kannst auch mal einen Kaffee zu trinken und einfach ein wenig ├╝ber das letzte Wochenende zu plaudern…

Was denkst du, wen du buchen wirst?

Nochmal – ich habe keineswegs vor dir zu erz├Ąhlen, dass du der „Freunderlwirtschaft“ (wie wir es in ├ľsterreich nennen) verf├Ąllst. Du sollst deine bestm├Âgliche Arbeit liefern, besser werden, lernen,… Das Alles ist wichtig.

Aber arbeite auch an deinen „Social Skills“, die machen mindestens 50% deines Erfolgs aus.

Aber!

Kenne auch die Grenzen und lass dir deshalb noch lange nicht alles gefallen. Das bringt uns zum n├Ąchsten Punkt:

 

4. Achte auf die Qualit├Ąt deiner Kunden

Eine Erfahrung die ich vor vielen Jahren gemacht habe und aus der ich gl├╝cklicherweise dann auch wirklich gelernt habe: Manche Kunden glauben, sie kaufen sich deine Leibeigenschaft, wenn sie dich als Dienstleister buchen. Einen, bei dem sie ihren ganzen M├╝ll abladen und ihre ganze Unfreundlichkeit rauslassen k├Ânnen.

Du mu├čt dir nicht alles gefallen lassen.

Nicht nur deine Arbeit sollte Qualit├Ąt haben, achte auch auf die Qualit├Ąt deiner Kunden!

Bei mir waren es genau genommen 2 solcher Erfahrungen. Bei der ersten dachte ich „das mach ich jetzt nicht mehr„, beim zweiten Mal habe ich mich ├Ąu├čerst unbeliebt gemacht als ich klargestellt habe, wo meine Grenzen sind.

Und das war im Nachhinein gesehen vollkommen richtig so.

Ohne die ganzen endlosen dazugeh├Ârigen Geschichten hier in voller L├Ąnge zu deponieren; Es wird Kunden geben, die immer alles besser wissen.

Solche, die dir erkl├Ąren werden „aber das geht doch sicher anders besser, oder? Ich habe das mal gesehen bei einem Freund, der hat ….“ w├Ąhrend du dich beherrschen mu├čt nicht laut loszulachen oder einen roten Kopf zu bekommen.

Da werden S├Ątze fallen, die es in Anekdotenb├╝cher schaffen k├Ânnten.

Nimm das hin, erkl├Ąr ihnen, warum das nicht geht, zeige deine Kompetenz (die du nat├╝rlich auch haben mu├čt!).

Wenn das alles ausufert, such das Gespr├Ąch und sag ihnen klipp und klar, dass sie dich und deine Kompetenzen gebucht haben, eben WEIL sie es nicht selbst k├Ânnen, du das aber beruflich machst.

Ist es nicht m├Âglich, dass sie dir vertrauen und mit dir gemeinsam an dem Projekt arbeiten, machen sie es dir unm├Âglich deine bestm├Âgliche Arbeit zu liefern.

Dein Kunde kann, was auch immer dein Kunde kann genauso gut, wie du kannst, was du kannst.

Ein „guter Kunde“ wei├č das und begegnet dir auf Augenh├Âhe.

(Ach ja und schreib unbedingt mit. F├╝r das Anekdotenbuch ­čśë

 

5. Apropos Preis – Billig anbieten hilft niemandem, aber es schadet Dir

Gerade wenn man anf├Ąngt ist die Versuchung gro├č, m├Âglichst g├╝nstig anzubieten.

Ich verstehe das.

Du denkst vielleicht „besser billiger Job als gar keiner„.

Au├čerdem stellt man ja auch noch in Frage, ob man denn ├╝berhaupt schon so viel verlangen kann, wo man doch grad erst anf├Ąngt usw.

Im schlimmste Fall hat man sich mit der Kalkulation des eigenen Honorars noch garnicht besch├Ąftigt. (Dann ├╝brigens bitte rasch zur├╝ck an den Schreibtisch, ohne saubere Kalkulation und klarer Sicht auf deine Preisgestaltung solltest du garnicht erst beginnen. Du springst auch nicht ohne Fallschirm aus einem Flugzeug. Hoffe ich)

Ich kann dir nach 10 Jahren Selbstst├Ąndigkeit nur eines dazu sagen – wenn du billig anbietest, hilfst du niemandem, schadest aber dir selbst!

Dein Kunde wird nicht profitieren, auch wenn er das auf den ersten Blick glaubt. Wenn du n├Ąmlich billig anbietest, dann hast du Stress.

Vielleicht nicht gleich bei deinem ersten Kunden. Vielleicht auch nicht beim Zweiten oder Dritten.

Aber wenn du mehrmals zu billig anbietest, wirst du es zu sp├╝ren bekommen.

Dir wird langsam klar werden, dass sich das alles so ja doch nicht ausgehen kann und du wirst ein wenig unter Zeitdruck geraten.

Dir wird klar werden, dass du doppelt und dreifach so viele Auftr├Ąge brauchst wie du gerade hast, damit du das ├╝berlebst.

Dann wirst du Druck und Stress bekommen.

Was denkst du, was das mit der Qualit├Ąt deiner Arbeit macht?

Ich verrate es dir –┬á du wirst keinesfalls auf Dauer die bestm├Âgliche Arbeit liefern k├Ânnen, die m├Âglich w├Ąre.

Das ist aber genau das, was du tun solltest. Jeden Tag. Dein Bestm├Âgliches abliefern.

Davon profitiert dein Kunde – immerhin bekommt er die beste Arbeit, die er bei dir f├╝r Geld kaufen kann.

Und davon profitierst du – dein Portfolio wird um ein weiteres St├╝ck guter Arbeit erg├Ąnzt = ein weiterer Schritt in Richtung Wachstum.

Wenn du deinen Preis zur Verhandlungssache machst und dich an dem Preisdiskont beteiligst (der ├╝brigens in jeder Branche existiert, nicht nur in der Fotografie) wir das deine Lust an der Arbeit auf Dauer ruinieren, du wirst st├Ąndig nur ├╝ber deine „bl├Âden Kunden“ schimpfen, die Qualit├Ąt deiner Arbeit wird sinken, damit wiederum die Qualit├Ąt deiner Kunden usw… Eine Abw├Ąrtsspirale aus der man nur schwer wieder raus kommt.

Auch wenn du 1000 Argumente findest, warum du billig anbieten mu├čt, „weil das ja die anderen auch machen“ – glaub mir, das Gegenteil ist der Fall. Im Preiskrieg zu enden bedeutet fr├╝her oder sp├Ąter tats├Ąchlich dein Ende. Du MUSST dich aus diesem Preiskampf raushalten, je fr├╝her, desto besser.

Wenn du meinst du mu├čt das machen, weil du dein Portfolio erst aufbauen mu├čt, dann hier ein anderer, radikaler Vorschlag:

 

6. Vollpreis oder Gratis

Schon klar, wie kannst du ohne Portfolio und dementsprechenden Referenzen von Anfang an „normale Preise“ verlangen (und nochmal, wir reden nicht von hohen Preisen wenn wir ├╝ber 1.500,- Tagesgage sprechen. Hier findest du die Rechnung dazu: Honorar berechnen als Fotograf)

W├╝rde ich heute nochmal bei 0 starten, w├Ąre meine Strategie glasklar und radikal:

Entweder Vollpreis, oder Gratis.

Ich w├╝rde mein Honorar berechnen wie in dem Link beschrieben. (Unter uns, das ist ca. doppelt so hoch wie das, was ich bei meinem eigenen Start verlangt habe – ich habe das aber auch nur f├╝r ein paar Monate getan um irgendwie Fu├č zu fassen. Damals ging das noch so)

Dann w├╝rde ich genau dieses Honorar festlegen und nicht mehr verhandeln. (Wenn du dich in Sachen Preisdiskussion noch nicht stabil genug f├╝hlst um eine Verhandlung erst garnicht aufkommen zu lassen, dann rechne einfach 10% Verhandlungsspielraum oben drauf die du sp├Ąter nachlassen kannst)

Bei Kundenanfragen w├╝rde ich genau zu diesem Preis anbieten.

Sollte ihnen das zu teuer sein, w├╝rde ich f├╝r mich selbst entscheiden, ob dieser Kunde f├╝r mich und mein Portfolio einen wirklichen Wert hat. Und ich meine damit nicht die, die dir erz├Ąhlen wollen „wir featuren dich auf unserem Instagram Account, komm schon, das ist doch Bezahlung genug„.

Wenn es f├╝r mich von Wert w├Ąre, diesen Job zu machen, dann w├╝rde ich ihn gratis anbieten.

ABER!

Gratis bedeutet f├╝r mich gleichzeitig, dass ich nicht mehr Weisungsgebunden bin!

Das bedeutet ich bekomme vom „Kunden“ (der dann ja keiner mehr ist, weil er nicht zahlt) sozusagen etwas zur Verf├╝gung gestellt, das ich fotografieren kann wie ich es m├Âchte, an das ich sonst nicht oder nur schwer kommen w├╝rde, damit wir beide es f├╝r unsere Zwecke nutzen k├Ânnen.

Ich wei├č, das ist ein radikaler Ansatz und ich kann schon wieder die Meute h├Âren, die ├╝ber mich herf├Ąllt um mir zu erkl├Ąren, ich w├╝rde mit solchen Ideen meine eigene Branche ruinieren.

Euch kann ich nur gleich an Ort und Stelle sagen – die Fotografie Branche wird von 2 Dingen ruiniert. Schlechter Arbeit und billigen Preisen.

Das hier ist nur ein Ansatz, wie man heutzutage in dieses Gesch├Ąft einsteigen kann. Und er ist selbstverst├Ąndlich auch nur f├╝r einen kurzen Zeitraum bzw. einzelne Projektideen gedacht. Auf Dauer kann man sich bei diesem Ansatz nicht mal vormachen, man k├Ânnte das wirtschaftlich ├╝berleben.

Was nebenbei bemerkt mit zu billigen Preisen sehr gut gelingt. Und im Drama endet.

 

7.  Lerne besser zu investieren

Ja schon klar, grad zu Beginn ist Geld meist nicht vorhanden.

Ich habe gl├╝cklicherweise von Anfang an einen Gro├čteil der Einnahmen sofort wieder investiert.

In Ausr├╝stung, Kameras, Blitze, Stative, Taschen und was man so braucht um als Fotograf seine Arbeit zu tun sowieso.

Aber auch in Dinge wie Weiterbildung und Coaching (enorm wichtig!) oder einen Steuerberater (├╝berlebensnotwendig!).

Das Argument „kann ich mir nicht leisten“ kenne ich sehr gut. Von mir und als Antwort von unz├Ąhligen Coaching Klienten und Workshopteilnehmern.

Ich kenne es, ich verstehe es, aber es ist nichts desto trotz ein Irrtum.

Du kannst es dir genaugenommen nicht leisten es dir nicht zu leisten.

Ein Investment muss man sich nicht leisten k├Ânnen, denn ein kluges Investment bringt n├Ąmlich mehr zur├╝ck, als es „kostet“. R├╝ckblickend h├Ątte ich also schon fr├╝her noch mehr investieren sollen.

Ich nehme hier meinen Steuerberater gern als mein Lieblingsbeispiel.

W├╝rde ich beschlie├čen ich kann mir das nicht leisten, dann w├╝rde ich sehr viel Zeit mit Buchhaltung verbringen.

„Ja, aber das spart doch enorm Geld“.

Nein, das tut es nicht. Es kostet dich genau genommen gleich doppelt Geld:

  1. Du kannst das nicht! (Ja, ich wei├č das :))
    Ich war mal in der Hotelfachschule und hab dort Rechnungswesen „gelernt“.

    Abgesehen davon, dass mein Lehrer eine Katastrophe war, hab ich eine wichtige Sache gelernt: Kreative sind zu 99% nicht in der Lage mit dieser Materie richtig umzugehen. Man muss das wirklich gern machen und sich wirklich gut damit auskennen, damit man es gut und richtig macht.

    Ob du es gut oder „irgendwie“ machst, macht hier einen erheblichen Unterschied bei den Zahlen die unterm Strich rauskommen.

    In anderen Worten – zahlst du jemanden daf├╝r, der das richtig gut kann, rentiert sich das am Jahresende auf jeden Fall!
    Machst du es selbst, wird es nicht so gut werden und unterm Strich wirst du mehr Steuern zahlen die dem Staat eigentlich garnicht zugestanden w├Ąren.

  2. Deine Zeit kostet ebenfalls
    Deswegen kostet es dich doppelt. Wenn du erst mal deinen Stundenlohn oder dein Honorar als Fotograf berechnet hast, dann wird dir auffallen, dass dich jede Stunde die du arbeitest Geld kostet.

    In der Zeit in der du verzweifelt versuchst die Buchhaltung deines Unternehmens richtig zu machen, obwohl es daf├╝r Profis gibt, die das weit besser k├Ânnen als du, k├Ânntest du f├╝r einen Kunden das tun, was dir Spa├č macht und damit mehr Geld verdienen, als der Steuerberater dich kostet.

    Oder zumindest genauso viel.

Was waren meine besten Investments?

Mein Steuerberater. War auch mein erstes, gleich nach der Kamera. Wenn ich mir anschaue wie bitter diese Zahlenwelt schon mit Steuerberater ist, will ich mir garnicht vorstellen, wie das ohne w├Ąre. Ohne ├ťbertreibung, ohne w├Ąre ich l├Ąngst erledigt.

S├Ąmtliche Workshops, Coachings, B├╝cher und Onlinekurse die ich je gekauft habe. Wissen von denen zu kriegen, die einem schon ein St├╝ck voraus sind, ist unbezahlbar.

Mitarbeiter. Ganz zu Beginn hab ich versucht alles alleine zu machen. Mir wurde schnell klar, dass ich erheblich schneller und effektiver arbeiten kann, wenn mir jemand hilft. Also habe ich wechselnde Assistenten zu einzelnen Jobs mitgenommen.

Einer davon – Moritz – hat so deutlich gezeigt, dass er das wirklich will, also hab ich ihm irgendwann angeboten, nur noch ihn zu buchen.

Moritz ist nach wie vor bei mir und ich nenne ihn inzwischen den „First Officer“.

Er ├╝bernimmt mehr und mehr meiner Aufgaben im Shootcamp und h├Ąlt mir den R├╝cken frei, damit ich mich wieder um das k├╝mmern kann, was ich eigentlich tun wollte – Portraitprojekte wie z.b. vaeter.co und Inhalte produzieren. Also Kurse, Videos und Artikel wie diesen hier ­čśë

Und das bringt uns auch schon wieder zum n├Ąchsten Punkt auf meiner Liste:

 

8. Lerne delegieren und auslagern

R├╝ckblickend habe ich damit zu lang gewartet. Bzw. habe ich zu lange gebraucht um das zu lernen.

Frag dich m├Âglichst oft – Anfangs mindestens ein mal die Woche – sehr ausf├╝hrlich (nicht kurz mal im Kopf fragen, am besten hinsetzen und aufschreiben, Zeit daf├╝r nehmen!) „Was ist es, das ich wirklich machen will und weswegen ich mich selbstst├Ąndig gemacht habe?“

Und dann schau dir an, was du tats├Ąchlich den ganzen Tag machst.

Du wirst feststellen, dass du nur einen kleinen Teil deiner Zeit mit dem verbringst, was du eigentlich tun wolltest.

In meinem Fall – fotografieren und filmen.

Die restliche – ├╝berwiegende – Zeit wirst du mit anderen Dingen verbringen, die du vorher nicht so richtig auf dem Schirm hattest.

Das ist ok so, das geh├Ârt dazu, wenn du dich selbstst├Ąndig machst. Da kommen irre viele Dinge auf dich zu die du ├╝berlegen, entscheiden, lernen und machen mu├čt. Und du mu├čt das alles zu Beginn selbst machen. Allein schon, weil nur du entscheiden kannst, wie es f├╝r dich „richtig“ ist.

Aber!

Sobald du entschieden hast, wie die Dinge laufen sollen, wie dein Auftritt aussehen soll, wie die Ordnung in deinen Rechnungen auszusehen hat und aus all diesen Dingen die du mal starten mu├čtest laufende „Todos“ werden, ist es dringend n├Âtig, dass du anf├Ąngst auszulagern.

Siehe Punkt 1 – du wirst dir selbst sagen „ich kann mir das nicht leisten„.

Die Wahrheit ist aber, sobald dir etwas an deiner Arbeit auff├Ąllt, das immer wieder zu tun ist, aber nicht zu deinen Kernkompetenzen geh├Ârt, solltest du dir ├╝berlegen es auszulagern.

F├╝r jedes dieser Todos gibt es jemanden, der es richtig gern macht und es als seine eigene Kernkompetenz betrachtet – es also auch richtig gut macht.

Also werden wieder beide Seiten gewinnen: Du gibst jemandem einen Auftrag, an dem er richtig Freude hat, du wirst ihn besser erledigt bekommen, als wenn du es selbst machst und du wirst mehr Zeit haben deinen eigenen Job zu machen, was widerum zu mehr Auftr├Ągen/Umsatz f├╝hren wird …

 

9. Verkauf und Marketing sind jetzt dein Beruf!

Diese 2 Worte meiden die meisten Kreativen.

Viele finden sie sogar abstossend.

Pfui, der macht keine guten Fotos, der kann nur Marketing“.

Die b├Âse Antwort darauf w├Ąre – „Ja und, dann kann er wohl irgendwas besser als du, vielleicht solltest du lieber fragen, wie das geht?!“ ­čśë

Ganz im Ernst, zur├╝ck zu Punkt 1 – lerne unternehmerisch zu denken.

Lerne mit Verkauf und Marketing (und nein, das ist nicht das selbe) umzugehen und zu arbeiten. Sonst hast du keine Selbstst├Ąndigkeit, keine Business, bist kein professioneller Fotograf sondern hast ein teures Hobby.

Das ist ja ok, Fotografie als Hobby ist toll.

Nur nicht, wenn man sich dabei einreden will, man w├╝rde damit seinen Lebensunterhalt verdienen.

Du mu├čt die Grundlagen von Marketing lernen um zu verstehen, warum Menschen etwas kaufen.

Dazu gleich ein erster kleiner Tipp – Frauen kaufen keine Schuhe, weil sie so praktisch sind und so tolle Features haben.

Frauen kaufen Schuhe wegen dem Gef├╝hl das sie haben werden, wenn sie sie kaufen und zum ersten mal tragen. (Deshalb stehen dann auch so viele davon im Schrank)

Ohne hier zu viele Klischess zu bem├╝hen – Menschen kaufen selten wegen der „Features“, sondern wegen dem Gef├╝hl das an ihrem Kauf h├Ąngt.

Hei├čt das jetzt, du sollst Scheisse zu Gold machen und M├╝ll ├╝berteuert verkaufen?

Auf keinen Fall!

Das r├Ącht sich sowieso nach k├╝rzester Zeit.

Damit l├Ą├čt sich kurz mal Geld verdienen.

N├Ąmlich genau so lang, bis sich rumgesprochen hat, dass du M├╝ll verkaufst.

Aber wenn du das Prinzip verstanden hast, wirst du auch den Unterschied zwischen erfolgreichen Marken und Firmen und erfolglosen erkennen. Du wirst sehen, dass alle, die erfolgreich wurden verstanden haben, wie man Marketing und Verkauf richtig angeht.

Das gilt selbstverst├Ąndlich auch f├╝r Fotografen.

Nehmen als Beispiel wir nur mal Hochzeitsfotografen.

Warum gibt es wohl Hochzeitsfotografen f├╝r 500,- und sogar noch weniger, w├Ąhrend andere erst bei 5.000,- pro Hochzeit anfangen.

Beide liefern grunds├Ątzlich das Selbe – Hochzeitsfotos.

Beide verbringen daf├╝r einen ganzen Tag bei der Hochzeit, machen Fotos, liefern diese dann dem Brautpaar.

Was macht den Unterschied?

Klar, Qualit├Ąt.

Wenn du hohe Preise verlangst, mu├čt du auch hohe Qualit├Ąt liefern. Das steht au├čer Frage und davon gehen wir mal aus.

Aber es gibt auch gen├╝gend Hochzeitsfotografen die besser sind, als ihre Preise vermuten lassen.

Und du wirst es nicht schaffen einem Brautpaar nur mit S├Ątzen wie „wir machen die sch├Âneren Fotos, wirklich, ganz bestimmt“ diesen Preis zu verkaufen.

Sehr sehr unwahrscheinlich.

Du mu├čt Marketing lernen um die richtigen Kunden zu finden, die f├╝r dich ├╝berhaupt in Frage kommen. Und wenn sie dann bei dir sind, mu├čt du verkaufen lernen um den Vertrag auch abzuschlie├čen.

Und krieg da jetzt kein falsches Bild davon – du mu├čt keinen Bauchladen umschnallen und „verkaufen“.

Das ist nur die grauenhafte Vorstellung, die kreative von Verkauf haben.

In Wahrheit ist das nur ein klein wenig Psychologie und nichts B├Âses, sondern etwas, mit dem wir Tag f├╝r Tag selbst konfrontiert werden.

Wir entscheiden uns f├╝r die Marke, die uns emotional packt, die uns „am richtigen Fuss“ erwischt, und nur selten f├╝r die, die die besseren „Features“ auflistet.

Also lerne die Psychologie hinter Marketing und Verkauf (nichts, das sich in einem Absatz eines Blogartikels zusammenfassen l├Ą├čt, sorry) und vor allem h├Âr auf, von dir selbst auf deine eigenen Kunden zu schlie├čen.

Nur weil DU vielleicht keine 5.000,- daf├╝r zahlen w├╝rdest, bedeutet das nicht, dass du nicht Kunden finden wirst, die sehr gern 5.000,- daf├╝r zahlen werden.

Du bist nicht dein Kunde.

Und am Ende des Tages h├Âr auch auf es allen Recht machen zu wollen oder deine soziale Ader in dein Business zu integrieren.

Ich kenne auch dieses Problem. Wer auch immer mich gefragt hat, ob es denn nicht billiger geht, weil „wei├č du, es ist grad wirklich knapp“… hat sofort von mir einen Mitleidsrabatt bekommen.

Aber wei├čt du was? Du schadest dir damit selbst enorm!

Ich habe also angefangen klar zu trennen.

Meine soziale Ader hat mindestens ein mal im Jahr ein karitatives Projekt bekommen das ich selbst gew├Ąhlt habe.

Nicht, weil ich der dunklen Seite der Macht verfallen bin, sondern weil es nur so Sinn f├╝r Alle macht.

Ich will nur meinen Beruf ├╝berleben ohne mich krank zu arbeiten und ich will selbst w├Ąhlen, wenn ich f├╝r jemanden gratis arbeite.

No bad vibes ­čśë

 

10. Lerne meditieren. Jetzt!

Halt. Bitte bleib.

Auch wenn du jetzt Wickelr├Âcke und R├Ąucherst├Ąbchen erwartest. Keine Sorge, das was ich meine hat nichts damit zu tun!

Ich werde dir nicht sagen, dass du B├Ąume umarmen sollst und du mu├čt auch nicht deinen Namen tanzen!

Meditation ist inzwischen (endlich) auch in der Neurowissenschaft angekommen und ein unfassbar starkes und hilfreiches Werkzeug. Ich habe vor 10 Jahren schon erste Erfahrungen damit gesammelt, aber nicht wirklich „meinen Weg“ darin gefunden, also wieder gelassen. Und wieder angefangen. Und gelassen. Und angefangen. Und jetzt bleib ich dabei.

Selbstst├Ąndigkeit ist ein enorm anstrengender Prozess mit vielen H├Âhen, Tiefen, Anstrengungen und Stress.

Wenn du ein sehr sehr seeeehr einfaches Mittel h├Ąttest, mit dem du mit minimalstem Aufwand das Maximum aus dir rausholen k├Ânntest und es w├╝rde dich nichts kosten, w├╝rdest du es dann machen?

Nat├╝rlich. Du bist ja kein Idiot.

Und genau deshalb solltest du dich mit Meditation befassen.

Es ist keine Zauberei, kein Woodoo Shit und dir wird nicht die Heiligkeit dabei versprochen.

Es ist nichts weiter als ein simples Training das dir hilft dein Gehirn, dein Immunsystem, dein Energielevel und deine gesamte Gesundheit auf einem stabilen, starken Niveau zu trainieren und zu halten.

Genau so, wie du nachweislich deinen Bizeps trainierst, wenn du t├Ąglich eine 10 Kilo Hantel aufhebst.

Und das wirst du brauchen auf dieser Reise.

Mehr, als Alles andere ­čśë

 

Abschlie├čend noch eine Frage, die ich nach wie vor sehr oft h├Âre:

„Und, w├╝rdest du es wieder tun, wenn du w├╝├čtest, was auf dich zukommt“?

Auf jeden Fall!

Es w├Ąre unangenehmer, wenn ich w├╝├čte, wie hart es zwischendurch werden kann, klar.

Aber w├╝rde ich darauf verzichten wollen diesen ganzen Weg gegangen zu sein, darauf zur├╝ckblicken zu k├Ânnen und hier in meinem Studio f├╝r das ich mir den ber├╝hmten A****h aufgerissen habe zu sitzen, mit Portraits von super spannenden Menschen an der Wand die ich gemacht habe, eine Buchprojekt in Arbeit, dem besten first Officer der Welt, einem 5 k├Âpfigen Team mit dem die Arbeit Spa├č macht, jeden Tag das tun k├Ânnen, was ich schon mit 14 am liebsten gemacht habe?

Nat├╝rlich nicht!

Allein schon dieses geniale Gef├╝hl, gemischt aus Aufbruch, Freude und Schiss das ich hatte, als ich diesen Gewerbeschein daheim auf den Tisch gelegt habe, werd ich nie vergessen.

Also solltest du immer noch lesen und ├╝berlegen, ob du es tun sollst, oder nicht, ganz klare Antwort:

Tu es! Es wird sich lohnen! 

Ich starte ├╝brigens zu meinem 10 J├Ąhrigen Jubil├Ąum noch im Mai mein monatliches Live-Onlinecoaching mit dem „A-Team“ in dem ich dir nicht nur Schritt f├╝r Schritt zeige was ich gelernt habe und wie du deine Selbstst├Ąndigkeit selbst stabiler aufbauen kannst, sondern dir auch Gastvortragende bringen werde, mit denen ich sehr erfolgreich zusammenarbeite.

Hier kannst du dich noch unverbindlich f├╝r die Infos zum ersten Start eintragen: http://a-team.live

 

  • Pascal sagt:

    Hallo Christian
    Per Zufall bin ich ├╝ber Deine Webseite gestolpert. Hab mich dann aufgrund der tollen Qualit├Ąt bissl rumgeschaut und angefangen zu lesen.
    Wirklich starke Artikel mit einem ├Ąusserst sympathischen Schreibstil und vielen n├╝tzlichen Tipps. Hat mich sehr am├╝siert. Danke daf├╝r.

    PS: Ich schaue sicherlich wieder vorbei.

    Gut Licht
    Gr├╝sse
    Pascal

  • primephoto sagt:

    Hallo Chrisitan,
    wir haben deinen Blog gerade entdeckt und finden deine Beitr├Ąge echt super! 1+ Danke f├╝r die tollen Tipps ­čÖé

  • Joe sagt:

    Was f├╝r ein geiler Text. Danke dir. Ich sollte wohl bei dir mal in die Lehre gehen.

  • Markus Kahl sagt:

    Alleine bei diesem Beitrag wei├č ich, warum ich Dich und Deine Arbeit mit allem was Du sagst, tust und anbietest so sch├Ątze. Es gibt viele „Verk├Ąufer“, die ein extrem gutes Marketing machen. Hier merkt man ehrliches Herzblut an der Sache. W├╝rdest Du nicht so weit weg wohnen, w├╝rde ich Dich nur f├╝r diesen Beitrag zu einem guten Essen und einem Glas Wein einladen. Merci daf├╝r.

    • christiananderl sagt:

      Vielen Dank lieber Markus, das freut mich sehr ­čśë Danke daf├╝r

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