Fotografieren für Anfänger: Machst du einen dieser Anfängerfehler?

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Fotografieren für Anfänger, Lektion 1: Deine ersten 10.000 Fotos sind die schlechtesten, die kannst du pauschal in den Müll werfen.

Zu hart? Möglich, aber so hat das Henri Cartier-Bresson gesagt. Angeblich. Viele schieben dieses Fotografie Zitat auch Helmut Newton in die Schuhe. Egal wer es zuerst gesagt hat, Ich glaube ja, dass jeder Fotograf, der bei 100.000 Fotos ankommt genug Fehler gemacht hat um zu genau dem selben Schluss zu kommen. Ich zähl mich jedenfalls dazu 🙂

Aber was genau ist eigentlich ein „Fehler“ in der Fotografie?

Gibt es sowas überhaupt?

Ja. Aber sie sind vielleicht andere, als du jetzt denkst.

Wir hatten alle irgendwann mal keine Ahnung von Fotografie, außer, dass es uns reizt Ahnung zu haben und richtig gut zu werden. Diese Motivation und dieser enorme Energieschub sind meist auch der Hauptgrund, warum man die Anfangszeit übersteht und nicht gleich frustriert und demotiviert aufgibt.

Ich denke, wenn man die gröbsten Fotografie Fehler zumindest von vornherein kennt und darauf achtet nicht in diese Fallen zu tappen, dann erspart man sich sehr viel nervaufreibende Zeit und man hat für den Lernprozess länger und mehr Energie übrig.

Deshalb möchte ich dir hier die aus meiner Sicht 7 schmerzhaftesten Fehler auflisten, die man zu Beginn in der Fotografie machen kann. Und natürlich auch Wege, diese zu vermeiden und fotografieren für Anfänger erheblich effektiver zu machen.

1. Fotografieren für Anfänger Fundamental: Nimm dir Zeit und besiege den Angstschweiß

Klar, wenn man neues lernt, will man dabei schnell sein, du willst morgen besser fotografieren als heute und du willst dich gut dabei fühlen. Reihenweise Fehler einzugestehen, von vorne zu beginnen und sich für jede Kameraeinstellung Zeit nehmen fühlt sich zu Beginn nicht sehr gut an.

Was denken denn da die Anderen, wenn ich ewig an meiner Kamera herumdrehe, ich sehe aus wie ein Anfänger“.

Ja, und das ist ok, warum auch nicht.

Besser ein paar Sekunden oder auch Minuten mehr damit verbringen, dafür aber ruhig und konzentriert, wenn am Ende gute Bilder stehen, als schnell, hektisch und mit einem Schweißfilm auf der Stirn an der Kamera herumfuchteln und kein gutes Ergebnis hinkriegen.

Fotografieren für Anfänger ist ein Marathon, kein Sprint. Nimm dir also Zeit die Grundlagen zu lernen und auch wirklich zu verstehen und dann – genauso wichtig – nimm dir die Zeit um sie bei jedem Bild anzuwenden.

Schnell wirst du mit der Zeit von allein!

Und bitte hab keine Angst vor „Fehlern“. Mach dir immer bewußt, dass du kein Pilot oder Arzt bist, es liegen keine Menschenleben in deiner Hand. Wenn ein Foto schlecht wird, passiert nichts, außer, dass du eine Gelegenheit bekommst, etwas daraus zu lernen.

Ein sehr einfacher Spruch hilft, etwas zu entschleunigen und sich nicht zu hetzen – „Fotografieren braucht Zeit. Wer sich die nicht nehmen will, kann ja knipsen“.

Eine großartige Übung die dich als Anfänger weiterbringen wird, habe ich übrigens in diesem Artikel zusammengefasst. Auch hier geht es um Grundlagen, wenngleich keine technischen (sondern viel spannendere)

2. Der teuerste Fehler: Zu viel Geld in Technik investieren

Auch klar, wir lieben Fotografie natürlich wegen der schönen Bilder, aber die tollen Kameras sind es, die uns vermeintlich versprechen, dass ganz automatisch bessere, schönere Fotos aus ihr rauskommen. Jahrzehntelanges Marketing hat uns das so vermittelt.

Stimmt aber nicht.

Ganz im Gegenteil.

Fotografieren für Anfänger ist da ein wenig wie Motorsport.

Kameras sind wie Rennwagen. Ein Formel 1 Wagen hat keine dieser ganzen gemütlichen und angenehmen Funktionen, die das Fahren für dich einfach und angenehm machen. Im Gegenteil. Um einen Formel 1 Wagen mit hoher Geschwindigkeit steuern zu können brauchst du Erfahrung, Können, Wissen, mußt fit sein usw.

Ich habe noch nicht gehört, dass man für das Lenken eines Family Vans ins Fitnesscenter muss. Versuch das mal mit einem Formel 1 Wagen 😉

Ähnlich ist es auch mit High End Kameras. Je mehr Profiliga die Kamera, desto mehr muss der können, der sie bedient. Keine High End Kamera wird für dich fotografieren, egal wie sehr du das wegen des enormen Preises vermutet hast.

Fang also lieber mit dem an, was du schon hast, oder einer günstigen Spieglreflexkamera für Anfänger oder Spiegellosen Kamera.

Konzentiere dich zuerst auf die Grundlagen der Technik, auf dein eigenes Auge, deine Wahrnehmung, um all die anderen unzähligen Bereiche der Fotografie. Kurz – Fotografieren lernen, nicht lernen welche Ausrüstung es gibt und hoffen, dass die das für dich erledigt.

Teure Ausrüstung brauchst du erst viel viel später, wenn du mit deinem Equipment wirklich „unterfordert“ bist. Ein guter Fotograf kann mit einer günstigen Kamera seinen Kunden befriedigen. Ein schlechter Fotograf kann aus der teuersten Kamera keine guten Fotos holen.

Was ist das Minimum, das du brauchst, um loszulegen?

Ein Smartphone.

Dieses Foto von meiner Frau habe ich mit meinem Smartphone gemacht:

Fotografieren für Anfänger - Smartphone Portrait

Wäre das technisch mit einer teuren Kamera besser gegangen?

Klar.

Aber ist das das Wichtigste daran? Sicher nicht.

Alles was heutzutage Fotos machen funktioniert. Und zumindest ein Smartphone mit Kamera hast du vermutlich ständig dabei. Fotografieren für Anfänger funktioniert auch damit.

Du kannst dich damit um das wichtigste Element in der Fotografie kümmern: Um dein Auge, um deine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit.

Viel wichtiger als die Kamera.

Wenn du schon eine neue Kamera kaufen willst – Bevor du zu viel Geld in eine neue Kamera steckst, stell dir mal diese Fragen die ich dir hier zusammengestellt habe um herauszufinden, welche Kamera überhaupt zu dir passen könnte. Vielleicht mußt du ja garnicht so viel investieren. Hier gehts zum Artikel mit dem Test und Video.

3. Schluss mit Zoom, Bewegung ist gefragt!

Natürlich ist ein Zoom auf dem Objektiv praktisch. Paßt der Bildausschnitt nicht ganz, kann man sich leicht helfen, indem man einfach dran dreht und den Ausschnitt verändert.

Zoom macht Sinn.

Aber wenn wir über fotografieren für Anfänger reden, würde ich empfehlen gezielt darauf zu verzichten.

Eigentlich sollte der Zoom aber nur verwendet werden um gezielt mit einer anderen Brennweite zu arbeiten. Ein Foto mit Weitwinkel sieht anders aus, als eines mit Teleobjektiv. Kürzere Brennweiten schaffen bei Portraits mehr Intimität, längere mehr Distanz. Länger Brennweiten schaffen auch mehr Tiefenunschärfe usw … Und dafür gibt es einen Haufen andere Regeln als nur Bildausschnitt.

Danach solltest du den zoom verwenden. Nicht aus Bequemlichkeit heraus.

Wenn du nur den Ausschnitt verändern willst, beweg dich lieber. Deshalb empfehle ich in meinen Workshops und Kursen auch immer zu Beginn eine Fixbrennweite (z.b. 50mm) anzuschaffen. Die zwingt einen einfach zur Bewegung, wodurch wieder neue Perspektiven auftauchen. Das hält nicht nur dich fit, sondern auch deine Fotos lebendiger und abwechslungsreicher.

Und mach dir jetzt nicht zu viele Gedanken, welche Brennweite da jetzt die richtige sein könnte. Ich erlaube mir dir zu sagen – wenn für dich völlig unklar ist, welche Brennweite du verwenden willst, wird alles zwischen 24mm und 80mm Brennweite für den Start gut sein.

50mm Objektive sind meist recht günstig trotz guter Lichtstärke. Oder nimm einfach, was du schon hast. Hauptsache du bewegst dich.

4. Fotografieren für Anfänger: Raus aus dem Automatik Modus

Hier bräuchte ich eigentlich keinen ganzen Absatz mehr. Der Auto Modus ist schon der Fehler selbst. Am einfachsten wäre, ihn abzuschaffen. Klar geht das nicht. Und du findest mich jetzt viel zu streng. Das kenn ich. Aber was soll ich sagen, der Automatik Modus ist nun mal nichts, was fotografieren für Anfänger erleichtert.

Im Gegenteil, eigentlich macht er es noch schwieriger.

Wenn du Fotografie nur im geringsten weiterentwickeln willst (dass du diesen Artikel nur liest reicht da schon) solltest du den Automatikmodus sofort verbannen.

Er verspricht dir, alles selbst zu machen und dir das bestmögliche Ergebnis aus der Kamera zu holen. Das wird aber nur in sehr wenigen Fällen und nur mit Zufall passieren.

Die Kamera kann dir deine Entscheidungen nicht abnehmen.

Sie versucht immer irgendwie einen Mittelweg zu errechnen und der paßt in den seltensten Fällen. Lerne den Umgang mit Blende, ISO und Belichtungszeit und lass den Automatikmodus hinter dir, bevor du das nicht getan hast, wird dich nichts was du über Fotografie lernen kannst jemals wirklich weiterbringen.

(Weil es da anscheinend Unklarheiten gibt – Automatikmodus ist nicht das selbe wie Teilautomatik. AV/TV/S usw. sind völlig in Ordnung, weil du einen Teil – Blende oder Belichtungszeit – der Kamera überläßt und einen Teil selbst machst. Ich rede hier ausschließlich von der Vollautomatik oder Programmautomatik)

Das selbe gilt übrigens für die Autofokus-Automatik. Autofokus ist ja ok, du drückst den Auslöser halb durch und läßt die Kamera scharf stellen. Aber wähle dabei den Fokuspunkt WO die Kamera scharf stellen soll immer manuell, niemals automatisch. Die Kamera weiß nicht genau, was du scharf haben willst, das mußt du ganz allein entscheiden.

Dauert manchmal länger? Ja, zurück zu Punkt 1 – nimm dir Zeit!

Wenn du mit Blende, ISO und Belichtungszeit vertraut, aber noch nicht ganz sicher bist, druck dir diesen „Spickzettel“ aus und steck ihn in die Fototasche: Blende, Iso, Belichtungszeit PDF download

5. Blitz auf oder in der Kamera

Ich hätte gern einen Euro für jede Szene die ich beobachtet habe, wenn Touristen ein Gebäude oder gar einen Berg fotografiert haben und dabei aus vollen Rohren mit ihrer Kompaktkamera geblitzt haben. Das ist in etwa so, als würde man versuchen mit einem Strohhalm den Garten zu gießen.

Das funktioniert einfach nicht. Egal wie sehr du dich bemühst.

Und auch wenn du dich nicht zu diesen Extremfällen zählst, früher oder später hatten wir alle diesen Moment, wo wir versucht haben mit dem internen Blitz der Kamera (oder im besten Fall noch mit einem aufgesteckten) ein gutes Bild zu machen. Das wird aber nicht klappen. Interne Blitze sind „Notlampen“. Mit denen kann man etwass hell machen, was vorher dunkel war. Wenn es nah genug ist. Fertig. Wirklich gute geblitzte Fotos kriegt man nur hin, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

Wenn du aber noch ganz am Anfang stehst, würd ich dir raten, den Blitz vorerst völlig zu ignorieren und zuerst mal den Umgang mit der Kamera richtig zu lernen. Später kannst du dich dann dem Thema Blitzen lernen und du wirst sehen, dass du dir dann auch viel leichter dabei tust!

6. Nachbearbeitung? Sicher nicht, das muss aus der Kamera kommen.

Ein schreckliches Missverständnis in der digitalen Fotografie und vor allem wenn wir über fotografieren für Anfänger reden. Ich weiß nicht, wer damit begonnen hat, aber man hört das Internet immer wieder röhren, dass ein guter Fotograf nicht nachbearbeitet sondern das gute Foto direkt in der Kamera macht.

Das auf ein wahrheitsgetreues Niveau zu bringen ist schwierig. Denn ja, selbstverständlich macht ein guter Fotograf möglichst viel schon in der Kamera. Soll heissen er überlegt sich vorher die Bildkomposition, statt nachher zu beschneiden. Er überlegt sich vorher die Farben die im Bild sind und welche Information da drin steckt, statt nachher zu retuschieren oder stundenlang zu reparieren. Vor allem weiß ein guter Fotograf, wie er mit Licht umzugehen hat, denn dafür gibt es nicht wirklich viel Reparaturmöglichkeit in der Bearbeitung.

Trotzdem ist ein gewisses Maß an Ausarbeitung nötig. Früher hat man mit der Auswahl des richtigen Films entschieden, wie die Farbgebung und die Stimmung im Foto sein soll. Mit dem Labor hat man später bei der Ausarbeitung auch nachbearbeitet, also manche Bereiche im Bild aufgehellt oder abgedunkelt, ihnen mehr oder weniger Präsenz im Foto gegeben usw. Es ist einfach ein großer Irrtum, der aus Halbwissen resultiert, dass „früher alles besser war, weil da hat keiner bearbeitet“. Das stimmt einfach nicht. Fotografie Fehler deluxe.

Hier ein gutes Beispiel eines alten, analogen Fotos von James Dean:

Fotografieren für Anfänger - James Dean

Fotografieren für Anfänger – James Dean – Rechts die Anweisungen des Fotografen fürs Labor, links das fertige Ergebnis. Bearbeitet wurde immer schon. Auch analog.

Sich mit Lightroom auseinanderzusetzen und ein wenig Bearbeitung in das Bild einfließen zu lassen ist nicht nur erlaubt, es ist nötig. Diese Art der Bearbeitung war immer schon ein Bestandteil der Fotografie. Was aus der Kamera kommt ist nur ein rohes Bild, wie früher das Negativ, das einfach so noch nicht fertig ist.

Apropos Lightroom – hier kannst du dir meine 3 kostenlosen Lightroom Presets für Lightroom holen, mit denen die Bildbearbeitung gleich viel mehr Spaß macht!

7. Zu viel im Bild

Ja klar, was ist schon „zu viel“.

An dieser Stelle sei mal kurz eingeworfen – Über Geschmacksachen läßt sich nicht streiten. Ich will dir hier nur eine Art „Gerüst“ bauen, an dem du dich orientieren kannst, wenn der Frust wächst und die Bilder nicht besser werden. Nie vergessen – Regeln sind immer zum brechen da. Nur um sie richtig zu brechen, muss man sie erst mal kennen.

Wie schon in Punkt 6 angesprochen überlegt sich ein guter Fotograf vorher, was ins Bild kommt und was nicht. Ein klassischer Fehler bei Anfängern ist das „überfüllte“ Foto. Wenn du viel Information in einem Bild steckt, zu viele Leute, zu viel Ablenkung im Hintergrund usw in dem Bild sind, dann wird der Blick des Zusehers nicht klar auf ein Hauptmotiv gelenkt.

Je weniger im Bild, desto klarer die Aufmerksamkeit, desto besser nimmt der Betrachter das Foto wahr. Weniger ist in dem Fall tatsächlich mehr. Später kann man nach der Reihe Inhalte ins Bild bringen und du wirst dann auch lernen, dass bei den „großen alten Meistern“ selbst dann, wenn viel im Bild zu sehen war, kein einziges Teil zufällig dort war, sondern ganz genau geplant und beabsichtigt.

  • Sabienes sagt:

    Automatikfunktion … grober Fehler. Aber ich arbeite daran!
    LG
    Sabienes

  • Kai Mattern sagt:

    Equipment ist unwichtig: Jajaja… und dann ein Handyfoto mit Ringlicht präsentieren. Klar, wenn man bereits für ein paar hundert Mäuse vernünftiges Constant Light Equipment hat, sagt sich das leicht.

    Gutes Equipment schadet niemandem. Und er Vergleich mit dem Formel 1 Wagen hinkt. Meine alte Canon 550d hat mir den Spass am Fotografieren fast verdorben. So viel zu Equipment.

    Deinen anderen Punkte stimme ich allerdings zu.

    • christiananderl sagt:

      1. warum denn so mies gelaunt? 🙂
      2. Das Ringlicht mit dem dieses Foto gemacht wurde kostet weit weit weniger als das Smartphone mit dem es gemacht wurde. Das ist kein „vernünftiges Constant Light“, das war billigst. Außerdem ist auch das nicht nötig. Es geht mit noch günstigeren Mitteln.

      Und das ist auch garnicht der Punkt um den es geht. Natürlich macht gutes Equipment Sinn, wenn man dem auch gewachsen ist, bzw sein altes Equipment längst voll ausschöpft. Und trotzdem läßt sich aus billigem Equipment viel rausholen, wenn man weiß wie. Es geht einfach um die Kopfsache, nicht mehr, nicht weniger. Der Vergleich hinkt nicht wirklich 😉

      Und wenn du das gern von anderer Stelle bestätigt hättest, google mal „cheap camera challenge“, da gibts einige sehr beeindruckende Beispiele WIE egal Equipment sein KANN.

      Nochmal, es geht einzig und allein darum, sich eben NICHT die Fotografie von einer Kamera verderben zu lassen, sondern aus dem was man hat, das Maximum rauszuholen. Das ist eine Mindsetfrage, die einen in jedem Fall weiter bringt, als sich ständig nur aufs Equipment auszureden.

      • Andre Christiani sagt:

        Don’t Worry be Happy ;). Giebt immer welche die meckern wollen. Berühmtes Zitat „Nicht die Kamera macht das Bild ´, sondern der der sie bediehnt“. Ich bin zwar kein Anfänger mehr nutze aber trotzdem nur bescheidene Mittel. Unter anderem halt auch Retroobjektive mit M42. EOS 30D, EOS300D und meine erste DSLR 400D, Licht ja Blitzdings günstig, Softbox günstig, Blitzschirm günstig, Objektive ja einige und trotzdem mein oberstes Gebot. Wenn möglich nur natürliches Licht. 😉 Man frage sich doch mal warum es mittlerweile so viele Fotografen giebt die auch mit Hightech kein Geld mehr verdiehnen. 😉

  • Steffi sagt:

    Vielen lieben Dank für diesen tollen Artikel, ich selbst fange gerade an mich mit der Kamera mehr zu beschäftigen und dem bearbeiten.
    Je nach dem wie die Zeit es zulässt, aber das war echt interessant zu lesen. Vor allem muss ich wirklich mehr aus dem Automatikmodus raus. 😀

  • Stephan sagt:

    Sehr interessanter Beitrag

  • Kurt Karakasch sagt:

    Das Bild von James Dean… ist ein Gemälde von Helnwein. Gemalt. Kein Photo. Hängt bei mir als Druck in der Wohnung.

  • Jenny sagt:

    Was bei besseren Kameras meist schöner ist, ist die höhere Auflösung. Bei einigen meiner alten Bilder finde ich es schade, dass sie in so geringer Auflösung sind.

    • Andre Christiani sagt:

      Einstellungssache ;). Ich knipse immernoch ausschliesslich mit ner 300D, 30D und 400D. Schau mal bei Lightroom ob beim Export die Quali runtergeschraubt wird. Wenn du nich gerade Hauswände plakatieren willst brauchste keine 20MP.

  • Wilfried sagt:

    … wurde „kein Ersatz-Akku mit“ schon als Hoppala genannt?

    • christiananderl sagt:

      Kein Ersatz-Akku geht ja noch, aber gar kein Akku dabei gibts auch 😉

  • Dominik Eller sagt:

    Punkt 6: Woher das „Missverständnis“ kommt.

    Im Prinzip aus der Verwässerung von Begriffen im Wandel der Zeit.

    Früher, in analogen Zeiten, war der Begriff „Fotograf“ geschützt und durfte – zumindest in Deutschland – nur von Handwerksmeistern geführt werden bis 2002. Werbefotografen waren „Fotodesigner“ und der Rest der für Geld fotografierte war „Fotojournalist“. Heute sind das alles Fotografen. Bis dahin durften auch ausschliesslich Handwerksmeister Portraits und Hochzeiten fotografieren.

    „Echte“ Fotojournalisten mussten schon immer, zumindest im Alltag, so schnell wie möglich ein für den Zeitungsdruck ausreichendes Ergebnis liefern. Es wurde auch überwiegend auf Diafilm gearbeitet, weil so schneller robuste und fertige „Bildwerke“ geliefert werden konnten und man damit besser nachhalten konnte, welche Redaktion welches Dia/BIld bekommen hat. Für Nachbearbeitung war keine Zeit. Was bei DIA sowieso auch mit Ausnahme von Tricks mit der Chemie und dann auch nur für den ganzen FIlm machbar war. Klar, für Ausstellungen wurde in der Dunkelkammer nachbearbeitet und sogar per Pinsel Beautyretusche gemacht, doch sonst nicht. Die Dunkelkammerkunst hatte aber auch vor allem mit dem Ausgabemedium zu tun. Scharf war das Bild schon vorher. Und Objektivfehler wie Vignetten oder Filter wurden ebenfalls schon beim Drücken des Auslösers mit genutzt, um Das BIld interessanter zu machen. Für das Alltagsfoto wurde bestenfalls abgewedelt. Presse-Fotojournalisten arbeiten noch heute so und schiessen deshalb auch oft JPEG statt RAW. Weil z. B. bei aktuellen Sportveranstaltungen binnen 3 Minuten (!) nach dem ein Tor geschossen wurde, ein Foto im Pool sein muss, auf den alle Redaktionen zugreifen. Das gleiche gilt auf Konzerten. Es darf nur während der ersten 3 Songs fotografiert werden und im Graben stehen 30 Fotografen. Alle versuchen DAS Bild zu schiessen und zu verkaufen. Da muss entweder das Foto sofort sitzen, was die analogen Meister konnten. Oder man muss aus den 10 Frames/Sekunde das Beste raussuchen, wenn man´s anders nicht kann. Zur Bearbeitung bleibt dann trotzdem keine Zeit. Doch ansonsten guter Bericht. Wer übrigens im Graben auf seinem Display schaun will, ob ein brauchbares Foto dabei ist, dem kann es durchaus passieren, dass die Kollegen ihn überrennen. Eine andere Welt. Da gilt Pareto: lieber ein ausreichendes Bild mit 20% Aufwand, als ein „perfektes“ mit 80% Nachbearbeitung.

    Wenn Nachwuchs-Fotografen heute in den Markt wollen, tummeln sie sich meistens unter Hochzeitsfotografen. Häufigste Kundenbeschwerde: Wir mussten Wochen auf die Fotos warten.
    Zweithäufigste ist das akustische Störfeuer inklusive Strobe-Stakato weil der „Fotograf“ beim Ring anstecken für 5 Sekunden mit 8-12 FPS drauf hält…. ..anderes Thema. Da empfiehlt es sich für Anfänger wirklich mehr, als 2nd Shooter mit zu laufen.
    Alternativer tipp:
    bei den Club Foto Agenturen lernt man gut, mit schlechten und wechselnden Bedingungen umzugehen, Routine zu entwickeln und die Scheu vorm Ansprechen zu verlieren. Geld gibt´s wenig oft auch keins, doch die Erfahrung ist unbezahlbar.

    Wenn gestandene Fotojournalisten eine Hochzeit fotografieren gibt es die besten 100 Bilder des Tages zur selben Zeit auf den Beamer, wenn die Gäste ihren Desert-Schnaps vom Abendessen bekommen. Herausgesucht und editiert in Lightroom.
    Das gleiche gilt für Business Portraits: CEO Portrait vom Betreten der Firma bis zum verlassen im Schnitt 18 Minuten. Inklusive Aufbau von Softboxen und 2er Licht SetUp und geht gleich per WLAN zur Pressesprecherin… Nötig ist eine Bearbeitung da nicht. Wenn mehr Zeit ist kann sie allerdings schon helfen.
    Eventfotografen dto. – Wenn Du 10 Euro für ein Porträt beim Abiball verlangen willst, verkaufst Du am Besten, wenn die anderen die Bilder auf einem grossen Screen sehen können. Bei 100 Porträts in 2-3 Stunden ist nix mit nachbearbeiten. 2 Mann, einer fotografiert, der andere printet und kassiert.
    Drei von fünf Bereichen professioneller Fotografie, in denen Nachbearbeitung in der Regel nicht statt findet und auch nicht muss.

    Die Pro Modelle von Nikon und Canon hatten lange Zeit auch nur halb soviele Pixel wie das Top Modell. Warum? 1. Weil der gesamte Workflow damit schneller war und 2. man selbst aus 5 Megapixel einen Ganzseitigen Abzug für die Zeitung machen kann, wenn der Fotograf/journalist sein Bild im Sucher komponiert, statt mit dem Beschneiden Tool aus Fotoshop.

    Du sagst ja selbst ganz richtig, dass Fotos ohne Nachbearbeitung von einem ANFÄNGER noch nicht erwartet werden kann. Vor 2002 war man Fotograf erst als Meister nach Lehre, 6 Jahren und im Schnitt 100.000 Fotos. Das sagte damals auch Helmut Newton. Doch wenn man irgendwann einmal glaubt, fotografieren zu können, sind 36 Auslösungen ohne Display zum check auch heute noch ein guter Indikator für den Reality Check. 😉

    In alen anderen Punkten stimme ich Dir 100% zu, vor allem in Sachen 4. manuelle Einstellungen und auch, mit dem Smartphone soviel wie möglich seine Kompositions Skills zu trainieren.

    Und Nachbearbeitung ignorieren ist ganz sicher der falsche Weg, da geb ich Dir Recht.

    Guter Blog!

    • christiananderl sagt:

      Ja klar, es gibt Bereiche in denen es nicht sein muss, ich wollte in dem Artikel nicht alle so detailliert anführen. Aber du hast natürlich mit deiner Trennung bzw. Verwaschung recht, die auch nur logisch passiert ist in den letzten Jahren, völlig richtig.

  • Klingel sagt:

    Sehr gut erklärt

  • Christian sagt:

    sehr Interessant DANKE

  • Kardenog sagt:

    Super Beitrag. Jedoch fand ich das Nachbearbeiten der Bilder auch Etwas sehr interessantes, da man somit grenzenlose Möglichkeiten hat mit Fotografien zu spielen.
    Falls es jemanden interessiert, hat mir dieses Video sehr geholfen zur Bearbeitung der Bilder. https://bit.ly/2Tl5FEw

  • Maik sagt:

    also ich habe ja lange mit einer analogen Kamera herumgeknipselt, da die ja die bessere Bildqualität hatten (in den Anfängen der Digitalität) aber ich hatte ja Schiss irgend etwas einzustellen den Film wegbringen und dann schwarze oder weisse Bilder wieder zu bekommen. Das war bis vor 17 Jahren. Danach habe ich Jahre gebraucht um mir die „richtige“ DSLR anzuschaffen. Ich hab es aber anders gemacht, als du empfiehlst. Ich habe bewusst eine etwas gehobenere Klasse (Sony Alpha 700 damals schon ein Jahr auf dem Markt) gewählt, um später noch Reserven zu haben. Seit dem muss ich mir ständig an den Kopf fassen, warum ich es nicht schon früher versucht hab.
    Die Aussage, die ersten 10000 Bilder sind meist nur Müll, kann ich sagen ,einige ja andere nein. Natürlich,besser geht es immer.
    Nützlich währe ja noch zu erwähnen, dass man einige Bücher sehr empfehlen kann um sich im Vorfeld etwas anzulesen.
    Dieses Thema mit diesen fiesen Objektivdeckeln kenn ich auch, vorallem Nachts tarnen diese Dinger sich sehr gut. Juhu, ich bin nicht allein als Dussel.
    Im Ganzen ist dein Artikel mehr als hilfreich.

  • Lieber Christian,
    Ich durfte einen echten Kaltstart in die Fotografie wagen. Da meine Mutter mich aus heiterem Himmel gebeten hat, die Fotos für ihr Kochbuch zu machen. Also hab ich 3 Wochen lange alle online Kurse und Tutorials zu Food Fotography gemacht, die ich finden konnte! Dann hatte ich erstmals die Kamera in der Hand, die in meinem Elternhaus herum gelegen ist und ich musste quasi bei Null anfangen. Eine Canon eos 500d mit 200mm Objektiv.
    Nach kurzem zögern hab ich mir um 25€ Stativ und Fernauslöser dazugekauft und nach 2 Tagen erfolglosem herumspielen stand meine Mama da: ich hab gekocht, kanns du das fotografieren?
    Ich glaub ich hab ca. eine Stunde herum getan… aber dann war ich mit dem Foto wirklich zufrieden. Entsteidrnd war für mich, mit Tv oder Av zu arbeiten, statt alles manuell einzustellen. Sonst wäre es ein ewiges hin und her gewesen… ich spiele zb mit Av, bis ich damit einverstanden bin und wenn ich dann mehr oder weniger lange belichten möchte, als es die Kamera vorschlägt, dann merke ich mir die Werte und mache den Rest im Manuellen Modus.

    Bei über 130 Rezepten in den darauffolgenden 3 Monaten Waren zwar ein pasr Fotos dabei, die mich mehr begeistern, doch das erste Foto repräsentiert das Kochbuch am allermeisten und erzöhlt dabei eine tolle Geschichte 😇
    Falls es dich interessiert, kannst du es dir gerne ansehen: „Was Veganer so anrichten …“

    • christiananderl sagt:

      Habs grade gegoogelt. Ist doch gelungen, gratuliere. Schönes Gefühl, wenn man sich da so hart hinarbeiten muss und es gelingt dann zumindest eines 😉
      Vielleicht ist das neue kostenlose Training (ganz unten im Artikel) ja was für dich 😉

  • Wolfgang Kischkat sagt:

    An diesen Tipps ist wirklich etwas dran. Am besten fand ich den Tipp mit der Festbrennweite und dem Zoom zu Fuß..
    Vielen Dank für diesen erfrischenden und mit fotografenherz geschriebenen Artikel..

    • christiananderl sagt:

      Vielen Dank Wolfgang, freut mich, wenn sich die Arbeit gelohnt hat 😉

  • Christine Ketelsen sagt:

    Das war sehr hilfreich, danke !

  • Vielen Dank für diese nützlichen Informationen 🙂 Ich liebe Ihr Foto-Blog

  • Tom Balou sagt:

    Echt gut geschrieben und inhaltlich absolut richtig.

  • irene.leischner sagt:

    Den Spickzettel kann man nicht herunterladen, es wird immer nach Registrierung gefragt, aber das bin ich schon und auch angemeldet. Wie geht es dann?

    • christiananderl sagt:

      Hi Irene,
      Wenn du dich registriert hast, bekommst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Wenn du den klickst, kommst du sofort zur Anmeldung. Bzw kannst du dich ab dann jederzeit über den roten Button rechts oben im Menü (bzw den roten Button im Mobile-Menü) anmelden. Hier gehts direkt zum Login – http://christiananderl.com/plus1/login

  • Hans-Otto von Wietersheim sagt:

    Gut geschrieben. Chapeau!

  • Danke William, genau das wollte ich grad sagen. Selbstverständlich gibt es dafür Anwendungsgebiete, aber wer die Grundlagen überspringt, wird sich schwerer tun dabei die Regeln zu brechen. Ich bin der, der am lautesten schreit „Regeln sind zum brechen da“. Aber um sie gekonnt zu brechen muss man sie erst mal kennen und verstehen lernen 😉

  • William sagt:

    Zum vorhergehenden Beitrag: Ja, es gibt immer wieder Situationen, in denen eine Regel gebrochen wird und gerade erst dadurch das besondere Ergebnis zustande kommt. Auch mit einebautem Blitz etc.. ABER das spricht nicht dagegen, erst mal die Regeln zu lernen, also das Handwerk. Kunst baut darauf auf. Außer, man ist eines dieser gottbegnadeten Genies. Aber selbst die kennen meist das Handwerk sehr genau. Picasso soll gesagt haben: Learn the rules like a pro, so you can break them like an artist.

  • no name sagt:

    Will dem Autoren definitiv nicht seine Kompetenz absprechen. Aber ich finde das etwas engstirnig. Natürlich sind Bilder mit internem Kamerablitz meist nicht der Wahnsinn. Jedoch: auch hierfür gibt es kreative Ideen, die die Fotos sehr wohl sehr gut aussehen lassen können. Es ist nur eine Frage der Kreativität und Flexibilität. Daher, für mich, Fehler Nummer 8: Sich zu stark von irgendwelchen Regeln einschränken lassen. Man darf ruhig seinen eigenen und unkonventionellen Weg gehen, zumindest wenn man die Fotografie als Kunstform betrachtet – das ist, was gute Künstler tun. Wie war nochmal das Zitat, alle meinten, das geht nicht, bis es einer dann einfach getan hat? 😉

    • Ich glaub, dass war auch einer der Gründe, die für Punkmusic sprachen . Eigene, unkonventionelle, provozierende gar nicht angepasste Wege gehen… und ich bin schon so alt, dass ich bei Gründung der SexPistols schon ….aber das ist eine andere Geschichte

    • Christian Anderl sagt:

      Regeln brechen ist der wichtigste Teil, absolut. Nur um die Regeln überhaupt brechen zu können, muß man sie erst mal kennen 😉 Das Ziel ist selbstverstänlcih immer der eigene Weg. Es gibt aber eben auch die Art von Fehler, die man sich einfach sparen kann, wenn mans rechtzeitig weiß

  • Da hast du so recht mit! Ein paar der Dinge habe ich als Anfänger tatsächlich gemacht. Und ich zähle mich immernoch als Anfänger, auch wenn ich seit gut 3 Jahren mit meiner Spiegelreflexkamera „arbeite“.

    Deine Erklärungen sind super, und ich habe diesen Artikel direkt mal meiner Mutter geschickt, die sich auch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, derzeit sich auf den Automatikmodus noch verlässt.

    Genau diesen Punkt habe ich zum Glück direkt gelernt und intuitiv anders gemacht. Mit der vorherigen Kompaktkamera konnte ich nicht viel selbstständig entscheiden, das war ein großer Punkt warum ich auf die DSLR gewechselt habe. Den Automatikmodus habe ich tatsächlich nie wirklich genutzt. Vielleicht mal ausprobiert als Vergleich was sie anbietet, aber sich mit M zu beschäftigen lohnt sich sowas von!

    Und mal unter uns, wie oft stand ich schon ( auch vor Leuten die gewartet haben) und habe auf gut Glück irgendwas eingestellt was vielleicht die richtigen Werte hätten sein können, und dann nachjustiert! Ich wurde nie schief angeguckt, eher hatte jeder Verständnis das man als Fotograf etwas “ einstellen“ muss. Also, nur Mut, Pokerface waren und “ ich muss mal eben ein Testfoto machen „geht immer! 😀

  • Maijk sagt:

    Speicherkarte vergessen einzulegen 🙂

    • Anonymous sagt:

      Passiert mir leider viel zu oft ?

    • Ursina sagt:

      …tja, kann nicht weiteres passieren wenn die Kamera zu diesem Punkt korrekt eingestellt ist. Dann meldet sie schon beim 1.Versuch den Auslöser zu drücken: keine Speicherkarte

  • Ara sagt:

    Meine 7 Fehler (neben 10.000 anderen):
    1) Auf der Digitalkamera UV-Filter aufschrauben
    2) JPG fotografieren und Weißabgleich vergessen
    3) ISO drölfzigmilliarden (wer benötigt schon Lichtstärken < 1:6 – siehe auch Punkt 4)
    4) Teure Kamera vor besserem Glas anschaffen
    5) Digitale Fotos (auch verschossene) horten (aka digitale Müllhalde)
    6) Gefühlte 100kg Ausrüstung mitschleppen… und dann doch nur genau eine Festbrennweite verwendet (warum nicht gleich 🙂 )
    7) Kein Backup (zum Glück ist bis zum Einrichten eines solchen nichts passiert – Tip: Regelmäßiges Rücksichern testen nicht vergessen!)

    • Gegen den UV-Filter spricht eigentlich nicht SO viel, vorausgesetzt er ist geputzt. Schützt zumindest das Objektiv 😉
      Die anderen sind ebenfalls Klassiker, stimmt. Man könnte natürlich auch eine Liste mit den 20 oder 50 meistgesehenen Fehlern machen. Vielleicht wird das dann einfach eine Serie 😉

  • Wagner Claudia sagt:

    Wenn scharf gestellt noch näher ran …Das geht halt nun gar nicht mehr ? aber passierte mir oft …

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