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Erste Todo Liste für angehende Profifotografen

Nach jahrelangen Diskussionen ist seit Anfang 2014 auch in Österreich – wie in weiten Teilen der restlichen Welt – die Fotografie ein freies Gewerbe. Das heißt im Klartext – jeder, der sich einen Gewerbeschein holt, darf als Fotograf arbeiten. Die Frage ist also nicht länger, ob man Fotograf werden kann. Aber solltest Du auch Fotograf werden?

Der feine Unterschied zwischen können und sollen

Ich kenne viele Menschen mit vielen Talenten. Menschen die uns zum Abendessen einladen und der Abend fühlt sich besser an als in einem Haubenlokal. Weil die Kombination aus privater Atmosphäre und hervorragenden Kochkünsten von keinem Restaurant geschlagen werden kann. Heißt das automatisch, jeder von ihnen ist ein professioneller Koch und sollte morgen ein Restaurant aufmachen? Ganz bestimmt nicht. Der Unterschied zwischen kochen für Freunde und dem führen eines eigenen Restaurants ist – und da sind wir uns bestimmt schnell einig – enorm.

 

Nicht viel anders sieht das in der Fotografie aus. Dass es dir Spass macht zu fotografieren, heißt nicht automatisch, dass es Dir auch Spass machen wird, als Fotograf zu arbeiten. “Hey, das soll ein motivierender Artikel über den Einstieg in die professionelle Fotografie werden. Und dann das?” Ja, da müssen wir jetzt durch. Dieses eine mal nur. Wenn das hinter uns liegt, kommt der schöne Teil, das Fotografieren. Vor jedem anderen Schritt der nach diesem folgt, sollte die gründliche Überlegung stehen, ob man diesen Schritt in die professionelle Fotografie wirklich bereit ist zu tun.

 

Mehr als 1/3 aller Kleinunternehmen überstehen das erste Jahr nicht.
80% überstehen die ersten 5 Jahre nicht.

 

Fotograf zu werden, bedeutet nicht eine Kamera zu kaufen, damit ein paar Bilder zu machen und diese zu verkaufen. Zuerst mal bedeutet es, ein eigenes Unternehmen zu starten. Das heißt Steuern zahlen, SVA zahlen, sich mit der geschäftlichen Seite und Preiskalkulation zu beschäftigen, einen Arbeitsplatz für sich zu schaffen, Ausrüstung anzuschaffen, laufende Kosten zu haben, länger vor Bildschirmen zu sitzen als man sich vorstellen kann, unzählige Niederlagen für jedes Erfolgserlebnis einstecken und eine enorme Verantwortung anzunehmen. Aber wenn man diesen Job liebt, dann gibt es mit Sicherheit keinen Schöneren!

DIE (MISSVERSTANDENE) TODO LISTE

Die meisten Menschen mögen am Fotografieren hauptsächlich 2 Dinge und halten das für die einzigen Aufgaben eines Fotografen:
1. Fotografieren
2. Equipment kaufen
Klar, die beiden gehören dazu. Aber sie machen nur ein paar wenige Prozent von dem aus, was ein Fotograf tut. Wenn man seine Leidenschaft auf diese 2 Punkte beschränken möchte, dann ist man wirklich besser beraten Amateur zu bleiben. Auch als solcher kann man Ausstellungen machen und seine Arbeit zeigen. Aber man ist zu 100% mit Fotografie beschäftigt, nicht zu 10% wie ein Profi. Noch immer nicht sehr motivierend? Gut. Denn erst wenn das alles geklärt ist und Du Dir wirklich sicher bist, dass Du dieses Abenteuer (und das Wort verwende ich nicht leichtfertig hier :)) annehmen willst, wenn es wirklich dein Traum ist, von der Fotografie zu leben und du keine Zweifel mehr hast, dass Du das wirklich willst, können wir uns an die nötigen Schritte machen um dieses Ziel zu erreichen. (Diese Liste geht übrigens davon aus, dass Du schon fotografieren kannst. Der Teil sollte selbstverständlich noch vor dieser Liste stehen.)

 

DIE TODO LISTE

 

1. DEFINIERE DICH UND DEINEN MARKT
Portrait? Landschaft? Architektur? Reportage? … Welchen Bereich oder welche Bereiche der Fotografie möchtest Du machen und anbieten. Ich würde nicht mehr als 3 Bereiche empfehlen. Damit wir uns nicht mißverstehen, das heißt nicht, dass du nicht alles fotografieren sollst, das dir Spaß macht. Aber überleg dir, für welche Art von Fotografie du bezahlt werden willst und was du einfach tust um es zu tun, nur aus Spaß an der Sache. Die beiden Bereiche kann man ruhig trennen. Das hat außerdem den schönen Nebeneffekt, dass du dein Hobby / deine Leidenschaft auch weiterhin für dich behalten kannst und aus der Fotografie nicht ausschließlich ein Job wird. Außerdem überleg Dir von Anfang an, was Dich und Deine Arbeit besonders macht. Was hebt Dich von den millionen anderen Fotografen auf der Welt ab. Was gibts in der Art nur bei Dir und warum sollte Dir jemand Geld für Deine Fotos geben. Erfinde Dich und Deine Arbeit sozusagen als “Marke”. Das macht Dich für potenzielle Kunden greifbar und sie merken sich Dich.

 

2. DER KAUFMÄNNISCHE TEIL
Kümmere Dich um die Kaufmännischen Angelegenheiten. Das ist (für mich jedenfalls) der unangenehmere Teil. Steuernummer besorgen, Steuerberater engagieren (mach das lieber von Anfang an, erspart enorm viel Zeit und Ärger. Es wird dir mehr bringen als es Dich kostet) Preiskalkulationen erstellen (und keine Sorge, das ist für fast jeden Fotografen der schwierige Teil. Ganz besonders zu beginn) SVA anmelden, Rechnungsvorlagen erstellen, usw… Auch wenn es nicht der lustigste Teil ist, oder grad deswegen, ist es einer der wichtigsten. Sieh auch diesen Teil als erfreulichen Teil Deiner Arbeit an. Er wird später nämlich der Teil, mit dem Du Deine Existenz sicherst und der Dir erst ermöglicht, von Deiner Leidenschaft zu leben. Auch wenn Du ihn nicht magst, behandle ihn gut.
Vergiss auch nicht Dich um Versicherungen zu kümmern. Dein Equipment muss versichert sein, sonst stehst du im Fall eines Schadens oder Diebstahls von heut auf morgen ohne Existenzgrundlage da. Auch gegen Unfälle bei der Arbeit mußt du versichert sein, solltest du unabsichtlich mal jemanden bei deiner Arbeit verletzen. (Lampenstative fallen manchmal um wenn man sie rempelt sag ich nur). Ganz zu schweigen von einer Rechtsschutzversicherung falls Dich – was wir nicht hoffen wollen – jemand verklagen sollte. Oder Du mal uneintreibbare Rechnungen haben solltest. Ich hab zwar zum Glück noch keine der Versicherungen aktiv gebraucht, aber ich könnte ohne nicht ruhig schlafen. Wenn dann doch mal was passiert, steht wirklich alles auf dem Spiel.

 

3. WEBSITE / PORTFOLIO
Deine Fotos können noch so schön sein, sind sie nicht auch schön präsentiert, geht die Wirkung gänzlich verloren. Deine Website ist deine Visitkarte im Internet. Jeder potenzielle Kunde wird einen Blick darauf werfen. Zeig ihm, dass er bei Dir gut aufgehoben ist. Mit WordPress und einem guten Template kannst du auch schon zu Beginn kostengünstig ein anständiges Portfolio bauen. Einen Designer kannst Du Dir später leisten. (Und das würde ich ebenso dringend empfehlen, wie ich unseren Kunden empfehlen würde, einen guten Fotografen zu buchen und nicht Onkel Fritz ;-)) Und sei hart zu Dir selbst bei der Auswahl der Bilder für das Portfolio. Zeig nur das Beste, nicht zu viel, nicht zu wenig. Schmeiss raus, was nicht zu 100% deinen eigenen Ansprüchen genügt. Und setz die Latte dieser Ansprüche lieber höher als tiefer an.

 

4. SCHREIB EINEN BLOG
Es muss nicht unbedingt der Tipps & Tricks Blog sein, es müssen keine aufwändigen Making Of Filme sein, bloggen kann man über vieles in der Fotografie. Wie man das richtig macht, kannst Du bei Markus in den Meisterkursen lernen. Es lohnt sich garantiert. Blogs machen Dich als Mensch und Fotograf greifbarer (siehe Punkt 1, Du als Marke). Außerdem bringt es dich persönlich und auch in deinem Job weiter, wenn du dein Wissen weitergibst. “Wer lehrt, lernt doppelt”, hat schon Göthe gesagt ;)

 

4. ERZÄHL ES JEDEM, DER ES NICHT HÖREN WILL
Wenn du dich wirklich entscheidest, professioneller Fotograf (das gilt auch für alle andren Selbstständigen) zu werden, dann nenn dich ab sofort auch so. Keine halbherzigen Bezeichnungen, kein “ich versuch grad …”. Nichts da, du bist ab heute Fotograf. Punkt. Niemand hat darauf gewartet, dass Du endlich Deine Bilder zeigst und für Kunden arbeitest. Niemand weiß davon. Erzähl es jedem. Verteile deine Visitenkarten (die haben keinen eigenen Punkt verdient, fällt unter Marketing im Allgemeinen ;-) erzähl von deiner website, geh raus und finde potenzielle Kunden, spendiere einfach mal wieder jemandem einen Kaffee. Online ist gut und wichtig, persönlicher Kontakt gewinnt aber immer. Wenn jemand einen Fotografen buchen will und einen nur von seiner website kennt, einen Andren dessen Arbeit er auch mag aber schon mal bei einem Kaffee vom letzten Wochenende erzählt hat, rate wen er anrufen wird.

 

5. JEDER KUNDE IST DER WICHTIGSTE
Behandle jeden Job und jeden Kunden den Du bekommst, als wäre es der größte und wichtigste Auftrag den jemals ein Fotograf bekommen hat. Denn genau das ist er in dem Moment für Dich. Und für den Kunden selbst ist der Auftrag den er dir gibt sowieso der Wichtigste. Alle Werbung, Portfolios, Ausstellungen, Bücher und Veröffentlichungen sind nichts im Vergleich zur guten alten Mundpropaganda. Du baust grad in den ersten Jahren dein Portfolio auf und auch deinen Ruf. Sind die Ergebnisse gut und die Kunden zufrieden, läuft die Sache früher als Du denkst wie von allein.

 

6. HÖR NICHT AUF ZU LERNEN UND TEILE DEIN WISSEN
In der Fotografie kann man sprichwörtlich niemals aufhören zu lernen. Es gibt immer neue Ideen, andere Zugänge, Inspirationen, Techniken … Wer aufhört zu lernen, bleibt stehn. Es sichert nicht nur dass Du Dich als Fotograf weiterentwickelst, es wird auch dein Leben bereichern. Und das wolltest Du ja, oder? Keinen Job der Dich langweilt, sondern Deine Leidenschaft leben. Lies Blogs anderer Fotografen, kauf Dir online Kurse, investiere in Deine Arbeit. Und gleichzeitig gib dein Wissen auch weiter an die, die noch nicht so weit sind wie Du. Du wirst Dich wundern, was dafür alles zurück kommt. Gemeinsam kommt man immer weiter als wenn man sein Wissen daheim einsperrt und gut behütet.
Such dir am Besten auch einen Mentor oder mehrere, also Menschen die in dem, was du machen möchtest, schon erfolgreich sind. Und dann hör ihnen zu, lies ihre Blogs und Bücher, geh zu ihren Vorträgen usw. Investition in Wissen zahlt sich von allen Investitionen am allermeisten aus. Wenn du vor der Entscheidung Objektiv oder Wissen stehst, wähle Wissen. Carmen & Ingo (die erste Adresse für Hochzeitsfotografie im deutschsprachigen Raum) haben zum Beispiel einen fantastischen Roadtrip organisiert, mit 6 Vorträgen zu genau diesem Thema. Unter dem Titel “Werde erfolgreich, überwinde deine Ängste und entwickle dich zum besseren Unternehmer in der Kreativbranche” erzählen 6 Fotografen jeweils eine Stunde lang ihre besten Tipps, wie du es schaffst. Ich kann dir diese 6 Stunden garnicht dringend genug ans Herz legen, jede Minute und jeden Cent wert! (Mit dem Rabattcode “Motivation” bekommst du 100,- Rabatt, weil du diesen Artikel (fast) fertig gelesen hast ;-)

 

7. SUCH DIR EINEN SPORT
Du wirst mehr Stunden vor Bildschirmen verbringen, als Du dir jemals vorstellen konntest. Mehr E-Mails schreiben und lesen, als je zuvor. Und nur 10% Deiner Zeit damit verbringen zu fotografieren. Körperlich fit zu bleiben wird nötig sein. (Ich schreib das hier mit schlechtem Gewissen, Schlafentzug und einem Papabauch. Vielleicht ein sogenanner “Self-reminder” :)) Außerdem lernt man bei den meisten Sportarten was auch für Deine neue Karriere nötig sein wird – Durchhaltevermögen.

 

8. SEI EIN (GUTER!) UNTERNEHMER
Ein Punkt den ich viel zu lange nicht richtig verstanden habe, so wie die meisten Menschen in Kreativbranchen. Wir wollen Künstler sein, Kunsthandwerker, oder zumindest “Kreative”, aber wir wollen eigentlich keine Unternehmer sein. Wir wollen nichts “verkaufen”, das klingt für uns schon so fürchterlich. Mag sein. Aber wenn du dich in diesem Denken wiederfindest und du von dem Leben willst, was du als Dienstleistung oder Produkt anbietest, dann gehört dazu auch die ganz klare Entscheidung, für den Verkauf deiner Dienstleistungen oder Produkte jetzt selbst die Verantwortung zu übernehmen. Wenn du einen Job in einer Firma annimmst, die schlechtes Marketing macht, die ihr Produkt schlecht verkauft, dann wirst du diesen Job nicht lange haben, weil die Firma kein Geld verdient und dich nicht bezahlten kann. Versteh jetzt, sofort und auf der Stelle, dass du jetzt deine eigene Firma bist und dein einziger Mitarbeiter. Wenn du also nicht verkaufst, dann wirst du dich (deine Miete, deine Famile usw) nicht finanzieren können. Du mußt unternehmerisch denken. Punkt.

 

Hast Du diese 8 Punkte gelesen und bei jedem davon gedacht “klingt super, auf gehts!“?. Dann wird es Dir ungemeinen Spass machen, Dein eigenes Fotografie-Business zu starten. Ich wünsch Dir gutes Gelingen.

 

Meine Empfehlungen

Hier sammle ich noch ein paar Empfehlungen, wenn du dich selbstständig machen möchtest. Diese Bücher, Kurse und Inhalte haben mich selbst weitergebracht und mir enorm geholfen, meine Selbstständigkeit zuerst zu überleben und seit 2008 Jahr für Jahr auszubauen, zu erweitern, mich zu entwickeln, zu wachsen oder einfach nur effektiver und effizienter zu werden.

Buch: Tim Ferris “Tools der Titanen”

Ferris hat schon mit dem Buch “Die 4 Stunden Woche” viel Aufsehen erregt. Viele haben den Titel mißverstanden, es geht nämlich nicht darum in der Hängematte zu liegen und nur 4 Stunden die Woche zu arbeiten, sondern einfach gesagt nur darum effektiv und effizient zu sein. Und das hat Ferris wirklich drauf. Mit seinem neuen Buch verrät er alle seine Learnings aus jahrelangen Interviews mit ein paar hundert der größten Unternehmer, Sportler und generell erfolgreichsten Menschen auf dem Planeten. Eine Pflichtlektüre für alle Selbstständigen (und meiner meinung nach auch für Angestellte und Pensionisten. Man kann nie genug dazulernen ;)) Hier kannst du das Buch bestellen –> http://shoot.camp/ferris-titanen

 

 

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62 Responses to “Erste Todo Liste für angehende Profifotografen”

  1. Colin Cyruz

    geniale tipps, danke! kommt genau richtig für mich

  2. Christian Anderl

    Das freut mich! Alles Gute für die spannende Zeit ;)

  3. Ischo Wida

    Spätestens wenn die erste Vorschreibung der SVA im Briefkasten liegt, müsste dieser Denk- und Kalkulationsprozess einsetzen. Nur bis dahin vergeht einige Zeit, in der viel Image-Schaden angerichtet ist.

  4. Günter Hemer

    Hab in diversen Gruppen schon Angebote gesehen wo sie sich um Aufträge um 10€ pro Bild gefightet haben …. Für Restaurantfotos

  5. Christian Anderl

    Allerspätestens. Wobei es da meist schon zu spät ist :)

  6. Daniel Nimmervoll

    Die bekommt man aber nur wenn der Gewinn über 4700€ im Jahr ist.

  7. Christian Anderl

    Und wie sollte man unter 4.700,- im Jahr seinen Lebensunterhalt decken? :-)

  8. Daniel Nimmervoll

    Das behauptet doch niemand. Aber es gibt auch unselbständige die das Nebenberuflich machen. Und da kommt dann oft auch ein Stundenlohn von 20 oder 30€.

  9. Christian Anderl

    Es wird dadurch aber auch nicht weniger blödsinnig, zu einem
    Bruchteil Marktüblicher Preise anzubieten. Außerdem entstehen auch nebenberuflich mit einem Gewerbe Kosten.
    Kurzsichtig wäre noch der freundlichste Begriff dafür :)

  10. Christian Anderl

    Ps unselbstständig nebenberuflich wäre in anderen Worten Schwarzarbeit. Auch nebenberuflich ist ein Gewerbeschein nötig. Womit es dann eine Selbstständigkeit ist.

  11. Daniel Nimmervoll

    Ich bin unselbständig und hab den Gewerbeschein ;-)
    Bin aber dennoch bei 60€ Stundenlohn. Einfach deshalb weil ich es mir Wert bin ;-)

  12. Signore Fugassi

    Guter Artikel. Danke. Hinsichtlich der Preise muss ich aber leider feststellen, dass sehr viele der etablierten Fotografen oftmals auch nur etwas predigen, aber es dann selbst brechen.

  13. Christian Anderl

    Wenn du einen Gewerbeschein hast, lieber Daniel, dann BIST du Selbstständig! Ich mein das jetzt echt nicht böse, aber genau das war ein Grund für meinen Artikel und warum sich manche Kollegen zu Recht ärgern. Wenn man einen Gewerbeschein löst, aber von den Grundlagen keine Ahnung hat, dann beschädigt man damit die ganze Branche. Und 2 der wichtigsten Grundlagen wären zu wissen, wie man kalkuiert und vor allem, dass man mit einem Gewerbeschein selbstständig ist, egal ob Neben- oder Hauptberuflich. Und wenn wir schon dabei sind, informier dich mal bei einem Steuerberater. Wenn du das zu lang machst ohne dabei anständig zu verdienen, dann wird dir das irgendwann als “Liebhaberei” ausgelegt und das Gewerbe zugedreht, das geht nicht ewig so.

  14. Herbert Krickl

    Genau aus diesem Grunde hab ich nach 3 Monaten den Gewerbeschein wieder zurück gelegt.

  15. Georg Cutka

    Du hast 3 Jahre Zeit um schwarze Zahlen zu schreiben. Das klingt viel, ist es aber nicht! In dieser Zeit kannst du natürlich auch nicht unendlich minus machen. Daher ist eine vernünftige Kalkulation unabdinglich.
    Man muss sich ja nicht im Segment der Starfotografen ansiedeln, denn auch in diesem Business gilt was in der Autobranche am stärksten spürbar ist:
    Der Name macht den Preis!
    Was mich in diesem Zusammenhang viel mehr stört, sind all jene Fotografen, die alles gratis machen.

  16. Georg Cutka

    Viele raufen zurzeit ums Überleben, daher geht es nach dem Motto, lieber weniger als gar nichts. Der Markt wird sich in 2 Jahren reguliert haben, wer dann noch übrig ist, wird es schaffen. Der Rest wird wieder etwas Neues versuchen

  17. Martin M. Rosskopf

    Mobil einfach das Telefon auf Querformat drehen, bei meinem iPhone 5 hat’s so problemlos geklappt den Artikel zu lesen. Trotzdem ruhig weiter nach dem Fehler schauen und beheben.
    Nebenbei erwähnt: Schöner Text, deswegen bin ich Hobbyfotograf. :)

  18. Christian Anderl

    Der Fehler ist mal entdeckt, an der Behebung wird gearbeitet. Danke nochmal für die Hinweise ;)

  19. Daniel Schuchardt

    Top Geschrieben…Ich stehe selber vor dieser Entscheidung ! danke für diesen super Gut geschriebenen Berricht !

  20. Luisa Sole

    Hab es jetzt auch gelesen. Der letzte Punkt ist der beste. Bevor ich es nicht schaffe mindestens 1mal in der Woche Sport zu machen…. Mir ist das alles bewusst und manchmal wünschte ich, es wäre nicht so und ich hätte es einfach gemacht, früher oder später hätte ich es schon gemerkt ???? aber dann gäbe es kein zurück mehr.

  21. Hendrik Fülle

    Auf manchen Android Geräten wird der Artikel in der Breite nicht richtig angezeigt Christian. Kann dir das gern kurz beheben auf der Webseite. PN

  22. Christian Anderl

    Danke Hendrik,
    Ist schon in Arbeit, das Team macht grad ein paar Backups, updates usw, sollte bald wieder richtig aussehn ;-)

  23. Hendrik Fülle

    Alles klar. Danke für den Artikel. Inhaltlich alles dito soweit :)

  24. Leila Ivarsson

    Viel zu nett geschrieben U0001f602 da braucht es viel mehr!

  25. Blaetti

    Toller Bericht, super und sehr unterhaltsam geschrieben, aber noch gelinde ausgedrückt. Der grösste Teil der Hobbyfotografen die nach Höherem streben, sollten lieber Profisportler werden.

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